„Aktion scharf“ gegen Müllsünder

Hard sagt Müllsündern den Kampf an - vorerst verzichtet man auf Strafen

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    Bürgermeister Martin Staudinger, Gemeindepolizeikommandant Christoph Steiner und Bauhofleiter Dominik Malang. (v. l.)

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Foto: Makrtgemeinde Hard

Nachdem es in den vergangenen Monaten immer wieder zu illegalen Müllablagerungen am Rande von bestehenden Wertstoffsammelstellen gekommen ist, sagt die Gemeinde Hard den Müllsündern den Kampf an. Dies hat der Gemeindevorstand beschlossen. 

In einem ganzheitlichen Konzept mit gezielt angebrachten Schildern mit dem Hinweis auf bis zu 7.000 Euro Strafe bei illegalen Müllablagerungen, einer kanalübergreifenden Sensibilisierungskampagne und vermehrtem Patrouillendienst von Seiten des Bauhofs und der Gemeindepolizei soll Müllsündern einerseits das Handwerk gelegt werden. Andererseits soll durch diese mannigfaltigen Präventionsmaßnahmen das Littering-Problem gänzlich beseitigt werden. Die Sensibilisierungskampagne der Gemeinde läuft gerade an. Nach einem Beobachtungszeitraum von sechs Monaten wird der Gemeindevorstand entscheiden, ob es möglicherweise weitere Maßnahmen braucht. 

Sollte die Kampagne nicht den erwünschten Erfolg bringen und es keine nachhaltige Verbesserung des Problems der illegalen Müllablagerung geben, könnten etwa bei konkret festzulegenden Problemstandorten wie etwa bei der Südtirolersiedlung oder im Harder Ortsteil Erlach im Bedarfsfall, und nach entsprechender rechtlicher und datenschutzrechtlicher Überprüfung, auch Überwachungskameras montiert werden. (pd)