Aus für Windpark Alpe Rauz
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Ein Windpark auf der Alpe Rauz lohnt sich nicht – zu diesem Schluss kamen die illwerke vkw nach dem Abschluss der einjährigen Windmessungen.
Um das Windaufkommen auf der Alpe Rauz zu messen, wurde im Juni 2025 ein Windmessmast errichtet, zusätzlich wurden LiDAR-Messungen (mittels Lichtimpulsen) durchgeführt. Vergangene Woche verkündeten die illwerke nun das negative Ergebnis. Demnach ist das Windpotenzial auf der alpe Rauz zu gering, um einen Windpark wirtschaftlich betreiben zu können. „Die Messergebnisse zeigten, dass das Windfeld auf der Alpe Rauz inhomogen ist und im Projektgebiet variiert“, heißt es in einer Mitteilung. Das beste Windpotenzial wurde in höhergelegenen Bereichen gemessen, wo jedoch aufgrund der engen Talstruktur nicht ausreichend Raum für die geplanten Anlagen vorhanden sei.
Als wesentlicheren Faktor nennt Christof Germann, Vorstandsvorsitzender der illwerke vkw, die Akzeptanz vor Ort. Gerade in sensiblen alpinen Räumen müssten energiepolitische Ziele, Natur- und Landschaftsschutz sowie die Interessen der Bevölkerung sorgfältig abgewogen werden.
Deshalb wolle man das Windkraft-Portfolio vor allem an geeigneten Standorten in Deutschland ausbauen. Vorarlberg bleibe aufgrund seiner natürlichen Voraussetzungen ein Land der Wasserkraft und der Photovoltaik. Zugleich brauche Vorarlberg den Ausbau erneuerbarer Energien. Der nächste Schritt im Rahmen einer weiteren Abklärung möglicher Windkraftprojekte in Vorarlberg sei deshalb eine LiDAR-Messung in Egg/Klaratsberg ab dem kommenden Herbst. (red/pd)






