Baustart für Hochbehälter

Neuer Wasserspeicher in Koblach stärkt Versorgung im Vorderland

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    Mit dem Spatenstich fiel der Startschuss für den neuen Hochbehälter „Birken“ in Koblach.

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Foto: Land/Hofmeister

Der neue Hochbehälter „Birken“ in Koblach schafft zusätzliche Wasserreserven für vier Gemeinden und soll Ende 2027 starten.

Wenn der Wasserverbrauch besonders hoch ist oder die Brunnenanlage ausfällt, braucht es ausreichende Reserven. Dafür schafft der Trinkwasserverband Vorderland mit dem neuen Hochbehälter „Birken“ in Koblach zusätzlichen Spielraum. Mit dem offiziellen Spatenstich wurde nun ein weiterer Schritt zur Umsetzung gesetzt. Knapp 2,5 Millionen Euro fließen in das Projekt, das die Versorgung von Koblach, Klaus, Weiler und Röthis für die Zukunft stärken soll. Der Speicher entsteht in Stahlbetonbauweise als sogenannter Brillenbehälter mit zwei getrennten Wasserkammern. Diese fassen jeweils 750 Kubikmeter – zusammen also 1,5 Millionen Liter Trinkwasser. Bereits seit Mitte des Jahres wurde im Bereich zwischen Herrschaftswiesen, Birken und Kohlplatz mit Erd- und Verlegungsarbeiten begonnen, um künftig einen Ringschluss für die Trink- und Löschwasserversorgung in diesem Gebiet zu erreichen. Im Zuge dessen wurde auch die Verlegung der Zuleitung zum künftigen Hochbehälter bereits vorgenommen. Fertigstellung und Inbetriebnahme sind für Ende 2027 vorgesehen.

Die Gemeinden Koblach, Klaus, Weiler und Röthis beziehen ihr Trinkwasser hauptsächlich aus der Brunnenanlage „Lohma“ in Koblach. Erfahrungen im Betrieb und ein strategisches Versorgungskonzept zeigten, dass zusätzliche Speicherkapazitäten notwendig sind. Der neue Behälter soll Verbrauchsspitzen abfedern und bei unvorhergesehenen Ausfällen die Versorgung sichern. Beim Spatenstich erhielten die zahlreichen Besucher, darunter die Bürgermeister der Verbandsgemeinden, Einblicke in das Projekt und die nächsten Bauschritte. (pd)