Bundesbäuerinnentag in Feldkirch

Vorarlberg begrüßte Österreichs Bäuerinnen

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    Ohne Frauen würde die Landwirtschaft nicht funktionieren.

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Foto: Land Vorarlberg/7PRO.TV

Vorarlberg war vergangene Woche Gastgeber des Bundesbäuerinnentages 2026 im Montforthaus Feldkirch. An der Veranstaltung die unter dem Motto „Regional verwurzelt – international vernetzt“ stand, nahmen 700 Bäuerinnen, Stakeholderinnen und Stakeholder aus ganz Österreich teil.


Der Bundesbäuerinnentag 2026 ist die größte agrarpolitische Veranstaltung der Landwirtschaftskammern und zugleich das größte Forum für Frauen in der Land- und Forstwirtschaft in Österreich. Der Programmschwerpunkt verband die regionale Identität mit internationaler Perspektive. Neben den rund 700 Bäuerinnen nahmen Funktionärinnen und Funktionäre der Landwirtschaftskammern sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Interessenvertretungen und Organisationen teil, darunter auch Bundesminister Norbert Totschnig und Landwirtschaftskammerpräsident Josef Moosbrugger.


Landesrat Christian Gantner betonte die zentrale Rolle der Bäuerinnen für die Landwirtschaft und das Land: „Unsere Bäuerinnen sind wahre Gestalterinnen der Zukunft, die mit ihrem Engagement Landwirtschaft leben und gestalten. Sie leisten Großartiges – körperlich und mental, übernehmen Verantwortung für Hof und Familie und sind damit wichtige, selbstbewusste Trägerinnen unserer Gesellschaft und des ländlichen Raumes“. Landesrätin Barbara Schöbi-Fink stellte den Austausch und die Vernetzung unter den Bäuerinnen in den Mittelpunkt: „Der Bundesbäuerinnentag ist ein starkes Zeichen für Austausch, Vernetzung und gegenseitige Unterstützung. Für Frauen in der Landwirtschaft ist es entscheidend, Erfahrungen zu teilen, voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu stärken. Unser Ziel ist es, auch künftig bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die Frauen in all ihren Rollen unterstützen und ihnen ermöglichen, ihren Weg selbstbewusst zu gehen.“ Gerade im Internationalen Jahr der Bäuerin 2026 werde deutlich, wie wichtig Frauen in der Landwirtschaft für Gegenwart und Zukunft des ländlichen Raums sind. (pd)