Eigener Raum für Ludescher Jugend

Jugendraum in Ludesch öffnet erstmals am 25. Februar seine Türen

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    In Ludesch kann die Jugend nun unter sich sein. Foto: Pexels

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    Auch eine Sitzecke zum Chillen gibt es. Foto: Gemeinde Ludesch)

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Endlich ist es so weit: Am Mittwoch, dem 25. Februar, öffnet der neue Jugendraum in Ludesch erstmals seine Türen. Ab 15 Uhr sind Jugendliche, Eltern und Interessierte eingeladen, den neuen Treffpunkt kennenzulernen.

Im Zentrum von Ludesch, im ehemaligen Raiba-Gebäude in der Kirchstraße 60 wurde im Untergeschoss der neue Jugendraum eingerichtet. Die Gemeinde hat das Gebäude, in dem sich auch zwei Unternehmen niedergelassen haben, vor drei Jahren erworben.
Damit geht für die Jugendlichen der 3.700-Einwohner-Gemeinde ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Denn bisher gab es für sie keinen eigenen räumlichen Treffpunkt. Der Jugendraum ist jeden Mittwoch zwischen 15 und 19 Uhr geöffnet. Zum Auftakt lädt die Gemeinde zu einem Tag der offenen Tür, bei dem auch die Eltern und alle Interessierten eingeladen sind, den neuen Treffpunkt gemeinsam kennenzulernen. Zur Eröffnung gibt es für alle Jugendlichen eine Limonade gratis.
Ein besonderes Highlight ist das Glücksrad, an dem die Jugendlichen drehen können. Zudem können die vielfältigen Möglichkeiten entdeckt werden – geplant sind unter anderem Bastelangebote, Zocken, gemeinsames Chillen sowie das Ausprobieren der unterschiedlichen Bereiche und Angebote, die der Jugendraum künftig bieten wird.

Persönliches Kennenlernen

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem persönlichen Kennenlernen. Alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die in Zukunft im Jugendraum tätig sein werden, sind bei der Eröffnung vor Ort. So ist der neue Jugendraum auch Teil der Ortskernentwicklung, die das Miteinander und die Dorfgemeinschaft stärken soll. Die Betreuung erfolgt durch das Team der JugendKulturArbeit Walgau (JKAW) – ein Verein für junge Menschen, der in sieben Gemeinden im Walgau aktiv ist. So ist der neue Jugendraum auch speziell für die junge Bevölkerung aus Ludesch konzipiert und dient als Ergänzung zu den bestehenden Jugendhäusern in Nenzing, Bludesch, Röns und Nüziders.
„Räume schaffen, Talente fördern und Gemeinschaft stärken“, so lautet das Motto der JKAW, das auch in Ludesch umgesetzt wird. Das Ziel der Jugendarbeiter ist es, zum einen die Freizeit mit Jugendlichen interessant, abwechslungsreich und sinnvoll zu gestalten und sie zum anderen als kompetente Ansprechpersonen in der Bewältigung ihrer Entwicklungsphase zu begleiten und zu unterstützen.


Im Sommer 2009 ergriff Florian Kasseroler, damals Bürgermeister von Nenzing, die Initiative einen Verein für Jugendthemen zu gründen. Nach einem Konzept des IFS – Mühletor wurde die JugendKulturArbeit Walgau ins Leben gerufen. Obmann des Vereins ist Wolfgang Lässer, Bürgermeister von Schlins. Den Vorstand bilden die jeweiligen Bürgermeister der damals sechs Mitgliedsgemeinden Röns, Schlins, Bludesch, Ludesch, Nüziders und Nenzing. 2013 durfte die JKAW die Gemeinde Thüringen als siebtes Mitglied des Vereins, und mit deren Bürgermeister ein weiteres Vorstandsmitglied, begrüßen. Unter der Leitung von Julia Groß wird hier Offene Jugendarbeit gelebt. (red)

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