Ein „Altastädtner“ Fußballtalent

Maja Keckeis aus Feldkirch spielt mit dem U19-Nationalteam bei der EM 2026

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    Die Nummer 6, Maja Keckeis, mit vollem Einsatz

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    Emma Bertole und Maja Keckeis (rechts) trafen auch auf Arjen Robben. 

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    Wegbegleiterin Selina 

    Albrecht (li.).

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    Majas Anfänge (4.v.l.) beim TSV Altenstadt mit Papa und Trainer Tobias Jenni.

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Fotos: Niki Pötzl / privat

Aus einem Mädchen aus Altenstadt ist eine Fußballerin geworden, die den meisten Männern spielerisch den Ball abnimmt und mit einem kraftvollen Schuss ihren Weg Richtung Profikarriere verfolgt.

Mit nur 14 Jahren ging Maja Keckeis den großen Schritt und wechselte an die ÖFB Frauenakademie nach St. Pölten. Seither bestimmt der Fußball ihren Alltag. Unter der Woche stehen Schule und intensive Trainingseinheiten auf dem Programm, am Wochenende läuft sie für den SCR Altach in der 1. Frauen-Bundesliga auf und sammelt Erfahrung auf höchstem Niveau. Ihr Ziel ist klar, der Sprung ins A-Nationalteam und langfristig auch der Schritt ins Ausland.

Geboren wurde Maja Keckeis am 9. Oktober 2007 in Feldkirch, aufgewachsen ist sie in Altenstadt. Ihre ersten fußballerischen Schritte machte sie bereits im Kindergartenalter beim TSV Altenstadt, damals noch in gemischten Teams mit Burschen und Mädchen. Mit zwölf Jahren wurde sie beim Sichtungstraining entdeckt und in das Leistungszentrum aufgenommen. Nach der Volksschule Altenstadt und der Sportmittelschule Rankweil folgte direkt der Wechsel an die ÖFB Frauenakademie, wo sie auch das BORG für Spitzensport besucht.

Sportlich läuft es für die 18-Jährige derzeit besonders gut. Eben erst überzeugte sie mit dem österreichischen U19-Nationalteam beim Qualifikationsturnier für die EM in Glasgow. Mit starken Leistungen gegen Schottland, Norwegen und Nordmazedonien sicherte sich das Team das Ticket für die Europameisterschaft.


Der Weg dorthin führte über zwei anspruchsvolle Qualifikationsrunden im Herbst in Estland sowie eben in Schottland.

Der Weg in die Zukunft
Die Endrunde der EM findet vom 27. Juni bis 10. Juli 2026 in Bosnien und Herzegowina statt. Neben dem Gastgeber haben sich Österreich, Deutschland, Island, Polen, Spanien, Schweden und die Schweiz qualifiziert. Damit treffen die besten Teams Europas aufeinander, während große Fußballnationen wie England, Frankreich oder die Niederlande diesmal nicht vertreten sind.


Ein wichtiger Rückhalt auf ihrem Weg, abgesehen von ihren Eltern, sind langjährige Wegbegleiterinnen wie Selina Albrecht. Die beiden Vorarlbergerinnen kennen sich seit Kindertagen, spielten zunächst gegeneinander und später gemeinsam im Leistungszentrum sowie beim SCR Altach. Albrecht wird im Sommer den Sprung in die deutsche Bundesliga wagen.


Maja Keckeis hat den Sprung ins Nachwuchs-Nationalteam geschafft und fiebert der Europameisterschaft 2026 in Bosnien und Herzegowina entgegen.


Was einst auf einem Rasen in Feldkirch begann, wird nun auf Europas Bühne weitergeschrieben – der Traum von einem kleinen blonden Mädchen aus Altenstadt und ihrem runden Lederball. (ice)