Ein Drittel der Höfe in Frauenhand

Österreichs Bäuerinnen sind Botschafterinnen regionaler Landwirtschaft

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    Mehr als ein Drittel der Bauernhöfe in Österreich wird von Frauen geführt.

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Foto: unsplash

Für 35,7 Prozent der bäuerlichen Betriebe in Österreich sind allein Frauen verantwortlich.


Sie kümmern sich um Höfe und Almen, Äcker und Vieh und sind zugleich Mütter und Familien-Managerinnen. Sie werden heuer mit dem „Internationalen Jahr der Bäuerin“ von der UNO ins Rampenlicht gerückt, das Frauen in der Land- und Forstwirtschaft weltweit eine Bühne bietet und ihre vielseitigen Rollen und Leistungen für die Versorgungssicherheit, für die Gesellschaft, die Landwirtschaft und die Regionen aufzeigt.


„Wer die Zukunft der Landwirtschaft gestalten will, muss die Lebensrealitäten der Bäuerinnen ernst nehmen“, sagt Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger. Denn die Herausforderungen sind groß: Mehrfachbelastung, Einkommensdruck und hohe Kosten. Die Forderung ist klar: Wer Leistung bringt, braucht auch wirtschaftliche und soziale Absicherung. Kurz gesagt: Ein Einkommen aus dem Betrieb, das einen sorglosen Lebensabend ermöglicht sowie Mitbestimmung in Berufsgremien. Denn, so Neumann-Hartberger, Bäuerinnen gestalten Zukunft, setzen Innovationen auf den Betrieben um und schaffen im Dialog mit Konsumenten Bewusstsein für die Landwirtschaft und regionale Lebensmittel. (red)