Ein Euterballon über dem Bodensee
Eine nautische Inszenierung rund um ein vergoldetes Kiesschiff am 25. Juni
Foto: Bernhard Rogen
Das vergoldete Kiesschiff bildet das Zentrum der nautischen Inszenierung Cargo & Interface von Barbara Husar und der kulinarischen Komposition von Paul Renner. Die Inszenierung geht am Donnerstag, 25. Juni, über die Bühne.
Für das Projekt wird das 27 Meter lange Schiff in eine goldene Kontaktfläche transformiert. Aus Österreich, Deutschland und der Schweiz steuern Passagierschiffe auf die goldene Kontaktfläche zu und bilden für einen Moment eine gemeinsame Konstellation. In einer Zeit, in der Orientierung zunehmend von digitalen Systemen übernommen wird, richtet Cargo & Interface den Blick auf einen der ältesten Referenzpunkte der Menschheit: den Nordstern. Auf dem goldenen Schiff befindet sich ein Sextant mit einer 5,30 Meter langen Achse zum Nordstern. Die Besonderheit dieses Sextanten liegt in seiner dauerhaften Ausrichtung zum Nordstern als festem Referenzpunkt. Seine nahezu unbewegliche Position am Himmel verweist auf die Erdachse und auf jene Rotation, die den Planeten seit Jahrmillionen strukturiert. Ziel von Cargo & Interface ist es, den Euter-Ballon über dem goldenen Schiff unter dem Nordstern erfahrbar zu machen. Zeitpunkt und Realisierung sind wetterabhängig. Der Heißluftballon in Form eines Kuheuters ist Husars kraftvolle Reflexion über das Verhältnis des Menschen zur Natur. Als Symbol für die Urquelle des Nährenden thematisiert die soziale Skulptur Euter die allgegenwärtige Ausbeutung natürlicher Ressourcen. (pd)
Donnerstag, 25. Juni
– MS Oesterreich), Boarding Hard 18.30 Uhr
– MS Stadt Bregenz Boarding Bregenz 18.15 Uhr








