Endgültiges Aus für Hallenbad

Keine tragfähige Lösung – Aus für Bad am LKH Rankweil beschlossene Sache

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    Mit dem Aus am LKH Rankweil entfallen Schwimmkurse und wichtige Bewegungsmöglichkeiten in der Region. 

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Symbolfoto: Hartinger

Keine Lösung für Weiterbetrieb: Hallenbad im LKH Rankweil wird endgültig geschlossen – externe Übernahme scheitert an Finanzierung und Strukturfragen.

Die Schließung des Hallenbads im Landeskrankenhaus Rankweil ist nun endgültig beschlossen. Wie das Land mitteilt, konnte trotz intensiver Gespräche kein tragfähiges Modell für einen Weiterbetrieb gefunden werden. Gemeinden, Volkshochschule, LKH sowie weitere Partner hatten gemeinsam geprüft, ob eine externe Übernahme möglich ist – letztlich ohne Erfolg. Als Hauptgründe werden vor allem finanzielle und organisatorische Hürden genannt. Für die Gemeinden sei eine zusätzliche Trägerschaft unter den aktuellen Budgetbedingungen nicht darstellbar, auch angesichts bestehender Aufgaben und Investitionen.

Bedauern kommt von den betroffenen Vereinen und Initiativen. Rund 1.000 Nutzer verlieren damit eine wichtige Einrichtung für Bewegung und Gesundheitsvorsorge. Der Sprecher der betroffenen Vereine und Initiativen, VHS-Direktor Stefan Fischnaller, hält fest: „Es tut uns sehr leid, dass es nun geschlossen wird und damit ein wichtiger Beitrag zur Gesundheitsvorsorge entfällt. Unsere Vereine bringen großes Engagement und Fachwissen ein, sehen es aber nicht als ihre Aufgabe an, ein Hallenbad selbst zu betreiben. Ohne langfristig gesicherte öffentliche Finanzierung können weder laufender Betrieb noch Investitionen verantwortungsvoll getragen werden. Unsere Rolle sehen wir daher in der Mitgestaltung und Nutzung – nicht in der Betriebsführung.“ Einigkeit herrscht dennoch über die Bedeutung von Wasserflächen für Schwimmen und Sicherheit. Umso wichtiger sei es, bestehende Infrastruktur langfristig zu sichern und zu erhalten. (pd/mm)