Faschingsball der 47er von Bludenz
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Ein Hauch von Aristokratie wehte durch den „Löwen“, als die Bludenzer 47er zu ihrem traditionellen Faschingshock luden.
Mit Charme und Humor eröffnete das gräfliche Paar - Günther, als Graf Albrecht III. von Werdenberg-Heiligenberg-Bludenz und Verena, seiner Gemahlin Gräfin Ursula, den Abend. Der Kämmerer Hanspeter sorgte mit dem Bonmot: „Ein echter Graf weiß, wann es Zeit zum Feiern ist – und eine echte Gräfin weiß, wo der Sekt steht!“ für herzhaftes Gelächter. Bei Musik, Tanz und Sekt wurde das Motto von Gräfin Ursula – „Heute gibt es keine Pflichten, nur Tanzen, Lachen und gelegentlich ein Gläschen oder zwei“ – in vollen Zügen gelebt.
In seiner Ansprache lobte Günther den Fleiß und den Frohsinn der 47er. Er zeigte sich hoch erfreut, dass sich der Hofstaat in bester Laune versammelt hatte und eröffnete den Abend mit einem stilvollen Tänzchen nach den Klängen der gräflichen Festmusikanten Guntram und Werner. Die Hofzeremoniendame Helga brachte mit heiteren Spielen zusätzlichen Schwung in den Hofstaat und ließ so manche zurückhaltende Zunge rasch gelöst werden. Mit Dank an das fleißige Personal vom Löwen beendeten wir gegen Mitternacht den diesjährigen Faschingsball. Der Graf mahnte mit einem Schmunzeln: „Seid vorsichtig im Umgang mit dem Geld – sonst heißt es eine Tages: „Hier kommen die 47er mit den leeren Taschen“, in Anlehnung an Friedrich mit der leeren Tasche, der bereits am 30. März 1416 in Bludenz nächtigte. (ver)







