Feldkircher Neujahrsempfang 2026
650 Jahre Freiheitsbrief als Impuls für Gegenwart und Zukunft
Foto: Stadt Feldkirch
Der Neujahrsempfang der Stadt Feldkirch am 8. Jänner im Montforthaus Feldkirch stellte das Thema Freiheit in den Mittelpunkt. Anlass war das 650-Jahr-Jubiläum des Feldkircher Freiheitsbriefs, der bis heute als historisches und identitätsstiftendes Fundament der Stadt gilt.
In seiner Festansprache spannte Bürgermeister Manfred Rädler den Bogen von der Entstehung des Freiheitsbriefs bis zu aktuellen politischen und finanziellen Herausforderungen. Er erinnerte daran, dass Freiheit stets mit Verantwortung verbunden sei, und verwies zugleich auf die zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen für kommunale Selbstbestimmung. Steigende Pflichtausgaben und Transferleistungen schränkten den finanziellen Handlungsspielraum der Gemeinden spürbar ein.
Konsolidierung 2026
Vor diesem Hintergrund kündigte Rädler für 2026 einen Konsolidierungsplan an. Ziel seien strukturelle Reformen und eine verstärkte Digitalisierung, um finanzielle Spielräume zurückzugewinnen und Verantwortung für kommende Generationen zu übernehmen. Gleichzeitig zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich und betonte die Stärke der Feldkircher Stadtgesellschaft mit engagierten Vereinen, Unternehmen und Mitarbeiter:innen der Stadtverwaltung. Dieses gemeinsame Engagement sei eine wichtige Grundlage, um die anstehenden Herausforderungen verantwortungsvoll zu bewältigen.
Festrede
Als Festrednerin begeisterte Ruth Swoboda, CEO und Direktorin der inatura Dornbirn. Unter dem Titel „Wissen. Wandel. Freiheit.“ sprach sie über die Bedeutung wissenschaftlicher Freiheit und plädierte für Neugier, kritisches Denken und Verantwortung in der Gesellschaft.
Ausklang
Musikalisch umrahmt wurde der Abend von einem Percussion-Ensemble der Musikhochschule Stella. Beim anschließenden Ausklang mit Gesprächen nutzten zahlreiche Gäste die Gelegenheit zum Austausch und persönlichen Begegnungen. (pd)







