Frauensolidarität bei Gewalt
Untertitel
Foto: Maryna Liapina
Salon 13 lädt am 9. Mai von
9 bis 12 Uhr ins Harder Familiennest in die Uferstraße 4.
Gewalt gegen Frauen ist kein Randthema – sie geschieht mitten in unserer Gesellschaft. Betroffene erleben häufig nicht nur die Gewalt selbst, sondern zusätzlich Sprachlosigkeit im Umfeld, Unsicherheit bei Freundinnen, mangelnde Unterstützung oder zermürbende institutionelle Prozesse. Viele wissen, dass etwas nicht stimmt – und doch fehlt oft der Mut, das Wissen oder der Raum, um angemessen zu handeln. Gerade deshalb gewinnt das Thema Frauensolidarität zunehmend an Bedeutung! Also die Fähigkeit, einander ernst zu nehmen, hinzusehen, zuzuhören, Schutzräume zu schaffen und sich nicht gegeneinander ausspielen zu lassen. Solidarität kann schon im ganz Kleinen geschehen: bei einer Nachfrage, bei einem offenen Ohr, bei einem sicheren Platz, bei dem Satz: „Ich glaube dir.“
Impulse dazu setzt Julia Thandiwe Felder. Sie arbeitet an der Schnittstelle von Friedensforschung, Kunst und Gemeinschaftsarbeit und beschäftigt sich mit der Frage, wie Dialog gelingen kann, wo Verletzung, Sprachlosigkeit oder Konflikt herrschen. Um diese Kultur zu stärken, lädt der Verein SALON 13 am 9. Mai zum Dialogkreis „Frauensolidarität bei Gewalterfahrung“ in einen geschützten Raum ein. Mit möglicher Kinderbetreuung und offenem Ankommen ab 9 Uhr richtet sich das Format bewusst an Frauen und FLINTA-Personen ab 16 Jahren. (pd)





