Fußach gestaltet Ortskern neu

Teilbereich der Zentrumsentwicklung mit neuem Gemeindeamt und Gemeinschaftssaal 

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    Der von der Gemeinde ausgearbeitete Zentrumsentwicklungsplan.

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Foto: Gemeinde Fußach

Die Gemeinde Fußach bringt den ersten wichtigen Baustein ihres Zentrumsentwicklungskonzepts auf den Weg: Gemeinschaftssaal, Gemeindeamt und der Freiraum dazwischen werden realisiert.

Für dieses Gesamtprojekt beschloss die Gemeindevertretung am 16. September einen Kostenrahmen von 27,5 Millionen Euro. Rund zwanzig Prozent davon werden vom Land gefördert. Mit diesem Generalbeschluss beginnt die detaillierte Planung der Ortskerngestaltung. Zum Vorhaben gehören ein neuer Gemeinschaftssaal am bestehenden Standort, die Verlegung und Neugestaltung des Gemeindeamtes auf dem Krone-Areal sowie der verbindende öffentliche Freiraum. Der Dorfplatz wird damit künftig von der Kirche, dem neuen Gemeinschaftssaal, dem künftigen Gemeindeamt in der ehemaligen Krone mit barrierefreiem Zubau, der revitalisierten Fußach und dem Burghügel umrahmt.

Langfristige Entwicklung
Für Bürgermeister Thomas Fitz und das Planungsteam steht die langfristige Entwicklung der Gemeinde im Vordergrund. Verwaltung, Schule, Vereinsleben und Kultur sollen im Zentrum zeitgemäße Bedingungen finden. Der Freiraum zwischen den Gebäuden verbindet diese Nutzungen und soll als Dorfplatz für Begegnungen und Veranstaltungen zur Verfügung stehen. Auf dem nahe gelegenen Krone-Areal soll das künftige Gemeindeamt entstehen. Vorgesehen sind die Sanierung bestehender Gebäude und die Ergänzung durch einen Zwischenbau. Auch die „Alte Stickerei“ wird einbezogen. Ihr vertrauter Charakter soll bewahrt, der Nutzungskomfort durch thermische und sanitäre Modernisierung verbessert werden. 

Als nächster Schritt wird das erarbeitete Nutzungskonzept vom Gemeinschaftssaal und Gemeindeamt in die Ausschreibung des Architekturwettbewerbs verschriftlicht, ehe dieser dann ausgeschrieben wird. „Wenn alles nach Plan läuft, wird 2028 mit den Baumaßnahmen begonnen, mit der Fertigstellung ist 2031 zu rechnen“, so Bürgermeister Fitz. (pd)