GASCHT übersiedelt nach Bregenz

Dritte und vierte Klassen der Tourismusschule werden in Marienberg untergebracht

  • Bildtitel

    Die GASCHT setzt auf eine triale Ausbildung aus Schule, Praxis und Resonanz-Erlebnissen.

    Button

Foto: Land Vorarlberg

Das Land Vorarlberg stellt gemeinsam mit der Wirtschaftskammer Vorarlberg, dem Schulträgerverein Marienberg und der Diözese Feldkirch die Weichen für einen Ausbau der Schule GASCHT. 

Kern des Vorhabens ist die Bündelung der dritten und vierten Klassen am neuen Standort Marienberg in Bregenz, wo ein zweistelliger Millionenbetrag investiert wird. Die Vereinbarung enthält Einigungen zur baulichen Umsetzung, zur Zusammenarbeit und zur Kostenaufteilung. Damit soll dem steigenden Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Tourismus Rechnung getragen werden. Die GASCHT - Gastgeberschule für Tourismusberufe wird seit dem Schuljahr 2017/18 betrieben und bietet eine duale Berufsausbildung, die sowohl einen Lehrabschluss als auch den Hotelfachschulabschluss sowie zahlreiche Zusatzausbildungen (mit Zertifikaten) ermöglicht. Derzeit besuchen rund 300 Schüler die GASCHT an den Standorten Bludenz, Hohenems und Bezau. Zukünftig werden dann alle dritten und vierten Klassen in Bregenz unterrichtet. 


Die GASCHT wird dabei als katholische Privatschule mit eigenem Organisationsstatut und Öffentlichkeitsrecht gemäß Privatschulgesetz geführt. Schulerhalter im Sinne des Privatschulgesetzes ist der Schulträgerverein Marienberg. Das Land leistet einen Investitionskostenbeitrag bis zu maximal 11,1 Millionen Euro. Die WKV steuert einmalig zwei Millionen Euro bei. Beim Bildungsministerium wurde zudem ein Antrag auf Förderung der Errichtungskosten eingebracht. Der neue Standort soll moderne Infrastruktur für Unterricht und Praxis bieten. 


Am Campus Marienberg in Bregenz, der den Dominikusbau, die Villa Raczynski und das Klostergebäude umfasst, sind für die GASCHT rund 3.000 Quadratmeter an Nettonutzfläche vorgesehen. Baulich geplant sind im Dominikusbau der Rückbau sowie der Ausbau für Klassen, eine Lehrküche und die Verwaltung, im Klostergebäude die Erneuerung der Küche sowie neue Sanitär-, Garderoben- und Duschbereiche und in der Villa Raczynski punktuelle Adaptierungen. 
Für 2027 sind die Übersiedlung der Volksschule am Campus und der Baustart vorgesehen. Die Fertigstellung ist für 2029 geplant. (pd)