Japankäfer breitet sich aus
Auch Vorarlberg ist betroffen
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Nachdem mehrmals Japankäfer nahe Lindau festgestellt wurden, hat das Bayerische Landesamt für Landwirtschaft eine Quarantänezone ausgewiesen, die auch Vorarl-
berg betrifft.
Der Japankäfer (Popillia japonica) stammt aus Asien und kann verschiedene Kultur- und Wildpflanzen befallen. Die erwachsenen Käfer fressen Blätter, Blüten und Früchte, die Larven ernähren sich von Pflanzenwurzeln. Aufgrund des möglichen Schadens gilt der Japankäfer in der Europäischen Union als prioritärer Quarantäneschädling. Bei einem Befall sind deshalb unverzüglich Schutzmaßnahmen vorgesehen. Aufgrund der Grenznähe reichen diese Maßnahmen bis nach Vorarl-
berg. Seit 4. September gilt die Allgemeinverfügung des Bayerischen Landesamtes für Landwirtschaft. Die konkreten Maßnahmen auf österreichischem Staatsgebiet werden von den Vorarlberger Behörden ausgearbeitet und mit den Gemeinden umgesetzt.
Mithilfe gefragt
Behörden, Gemeinden, landwirtschaftliche Betriebe und die Bevölkerung sind aufgerufen, mitzuhelfen. Alle Gartenbesitzer werden gebeten, die Augen offen zu halten und Verdachtsfunde unverzüglich zu melden. (pd)







