Jeder dritte blinkt falsch oder gar nicht

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    Ein Drittel der Autofahrer und mehr als Zweidrittel der Rad- und E-Scooter-Fahrer missachten das Blinkgebot beim Ausfahren aus einem Kreisverkehr.

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Foto: krzysztof-hepner-S4jkHT_Qkik-unsplash

Um das Blinkverhalten an Kreisverkehren und Kreuzungen zu erheben, hat das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) rund 18.500 Beobachtungen in Österreich durchgeführt.


Wie die Studie zeigt, blinken 33 Prozent der Kfz-Lenkenden beim Verlassen des Kreisverkehrs nicht. Mit dem Fahrrad beziehungsweise E-Scooter geben sogar 70 Prozent keine Handzeichen beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr beziehungsweise blinken nicht. Dabei sind mehr als ein Viertel aller Verletzten bei Kreisverkehr-Unfällen auf E-Scootern beziehungsweis Fahrrädern verunglückt. Korrektes Blinken hat zahlreiche Vorteile, betont das KFV: Es verbessert den Verkehrsfluss, senkt die Unfallgefahr und erhitzt auch nicht die Gemüter. Die Verkehrssicherheitsexperten stellen zudem ein häufiges Missverständnis klar: „Geblinkt werden muss beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr und nicht beim Einfahren.“ (pd)