Kapverden im TiK

Cláudia Sofia brachte mit ihrer Band Inselklänge nach Dornbirn

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    Cláudia Sofia begeisterte im TiK in Dornbirn mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und kapverdischen Rhythmen.

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Foto: G.N.S.

Mit ihrer glasklaren Stimme und den Rhythmen ihrer Heimat entführte Cláudia Sofia das Dornbirner Publikum auf die Kapverden.

Man musste kein Kreolisch verstehen, um sich von dieser Musik mitnehmen zu lassen. Als Cláudia Sofia im ausverkauften Theater im Kopfbau in Dornbirn zu Gitarre und Gesang ansetzte, dauerte es nicht lange, bis die besondere Atmosphäre ihrer kapverdischen Heimat den Raum erfüllte. Die junge Sängerin und Gitarristin stammt aus Mindelo auf den Kapverden, einem Inselarchipel vor der westafrikanischen Küste. Bereits zum wiederholten Mal war sie in Dornbirn zu Gast – und erneut wusste sie das Publikum mit ihrer außergewöhnlichen Stimme und den tief verwurzelten Rhythmen ihrer Heimat zu begeistern. Begleitet von Markus Leukel am Schlagzeug und Lucio Vieira am Bass präsentierte sie ein abwechslungsreiches Konzert zwischen sanften Melodien und temperamentvollen Passagen. Eine besondere Verbindung zum Publikum schuf die Sängerin zwischen den einzelnen Stücken. Obwohl die Lieder auf Kreolisch gesungen wurden, kündigte sie jeden Song auf Deutsch an und erzählte kurz, worum es darin geht. So wurden die Geschichten und Gefühle hinter der Musik auch für jene verständlich, die der Sprache selbst nicht mächtig waren. Das bis auf den letzten Platz gefüllte TiK zeigte sich begeistert. Ein stimmungsvoller Konzertabend, der einmal mehr bewies, dass Musik keiner gemeinsamen Sprache bedarf, um Menschen zu erreichen. (pd/mm)