Kindergarten Nüziders setzt MINT-Schwerpunkt

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Foto: Gemeinde

Der Kindergarten Nüziders nimmt ab sofort am MINT Programm, einer landesweiten Initiative der Wirtschaftskammer Vorarlberg und der BIFO, teil und setzt damit einen klaren Schwerpunkt auf die frühe Förderung in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Durch vielfältige Lernangebote, altersgerechte Experimente und gezielte pädagogische Impulse wird der natürliche Forschergeist der Kinder nachhaltig gestärkt.
Mit der „MINT-Ecke“, unter anderem unterstützt durch die Gemeinde Nüziders und Gantner Electronic, wurden die pädagogischen Schwerpunkte des Kindergartens Nüziders weiter ausgebaut. Die Kinder erforschen nun regelmäßig naturwissenschaftliche Phänomene, arbeiten an kleinen Stationen, probieren technische Alltagsmaterialien aus und werden spielerisch zum Beobachten, Vergleichen und Fragenstellen ermutigt. Die neue Spürnasenecke bildet dabei einen zentralen Lernraum, in dem Entdecken und Experimentieren im Mittelpunkt stehen.
Bürgermeister Florian Themeßl Huber betonte die Bedeutung des neuen Angebots für die Gemeinde: „Die Spürnasenecke ist ein Ort, an dem Kinder ihrer natürlichen Neugier folgen können. Solche Lernräume sind ein wertvoller Beitrag, um den Forschergeist früh zu fördern. Es freut mich sehr, dass wir unseren Kindern hier ein Umfeld bieten können, das Entdecken, Fragenstellen und Ausprobieren in den Mittelpunkt stellt.“
Auch Projektpartner und Sponsor Elmar Hartmann von der Firma Gantner Electronic hebt den Wert der frühen MINT Förderung hervor: „Innovationskraft entsteht aus Neugier und dem Mut, Dinge auszuprobieren. Wenn Kinder schon im Kindergarten die Möglichkeit bekommen, spielerisch zu forschen, legen wir gemeinsam einen wichtigen Grundstein für die Ausbildung von morgen. Wir freuen uns, dieses Projekt in Nüziders unterstützen zu dürfen.“
Die Gemeinde Nüziders sieht in der MINT Ausrichtung einen wichtigen Beitrag zur qualitativen Weiterentwicklung der frühen Bildung. Durch die enge Zusammenarbeit zwischen Pädagoginnen und Pädagogen, Eltern, Gemeinde und regionalen Partnern wird sichergestellt, dass die Kinder eine Umgebung vorfinden, die sie zum Staunen, Forschen und Mitdenken anregt.
„Frühkindliche Bildung legt den Grundstein für Fähigkeiten und Interessen. Deshalb setzen wir bereits im Kindergarten an, wenn es um den spielerischen Zugang zu Technik und Naturwissenschaften geht. Hier können Neugier und Forscherdrang geweckt werden – unabhängig vom Geschlecht. Denn MINT-Kompetenzen sind entscheidend für Innovationskraft, wirtschaftliches Wachstum und technologischen Fortschritt unseres Bundeslandes. Die kleinen Spürnasen von heute sind die Forscherinnen und Forscher von morgen. Diese Investition wirkt doppelt: Sie eröffnet Kindern bessere Bildungschancen und stärkt zugleich die Wettbewerbsfähigkeit der Vorarlberger Unternehmen. Nur durch konsequente Förderung von MINT können wir dem Fachkräftemangel begegnen und unseren Wirtschaftsstandort langfristig sichern“, so WKV-Präsident Karlheinz Kopf. (pd)