Mehr Sicherheit bei Geburten
Digitale Datenbank für werdende Mütter mit erhöhtem Risiko
Foto: Gedankenwald
Eine innovative digitale Lösung sorgt im Krankenhaus Dornbirn für mehr Sicherheit rund um die Geburt.
Dabei setzt das Krankenhaus Dornbirn seit knapp zwei Jahren auf eine interdisziplinär entwickelte digitale Datenbank, um bei Risikoschwangerschaften medizinische Besonderheiten frühzeitig zu erkennen und gezielt darauf vorbereitet zu sein. Seit dem Start im Juni 2024 wurden bereits über 300 Patientinnen erfasst – bei rund 1.200 betreuten Geburten pro Jahr.
Die Datenbank ermöglicht eine strukturierte, risikoadaptierte Betreuung von werdenden Müttern, etwa bei Vorerkrankungen, früheren Kaiserschnitten oder erhöhtem Betreuungsbedarf rund um die Geburt. „Patientensicherheit hat bei uns oberste Priorität. Mit der digitalen Lösung schaffen wir zusätzliche Sicherheit durch bessere Vorbereitung und klarere Abläufe“, betont Bürgermeister und Krankenhausreferent Markus Fäßler.
Entwickelt wurde das System von Fabian Gruber, Oberarzt der Anästhesie, und Margarita Nagele, Oberärztin der Gynäkologie. Die Anwendung begleitet alle Behandlungsphasen – von der vorgeburtlichen Planung über Entscheidungen im Kreißsaal bis zur Nachbetreuung – und trägt damit zur Sicherheit von Mutter und Kind bei. (pd)





