Netzwerktreffen der e5-Gemeinden

„Gemeinden sind das Herzstück der Energieautonomie”

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    Ohne die Gemeinden funktioniert es mit der Energieautonomie nicht.

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Foto:  Land Vorarlberg/7PRO.TV

Beim Netzwerktreffen der Vorarlberger e5-Gemeinden am 8. Oktober in Vandans standen aktuelle Herausforderungen und konkrete Umsetzungsbeispiele aus der kommunalen Praxis im Mittelpunkt. Energielandesrat Markus Klien nutzte das Treffen, um sich mit den Mitgliedern des e5-Netzwerks über die nächsten Schritte auf dem Weg zur Energieautonomie Vorarlberg auszutauschen.


„Die Gemeinden sind das Herzstück unserer Energieautonomie.“, betonte Klien. Dort würden Gebäude saniert, erneuerbare Anlagen realisiert und auch Mobilität neu gedacht. Das Land schaffe die Voraussetzungen, bündele Know-how und unterstütze mit klaren Rahmenbedingungen, Förderungen und Beratung – damit die Umsetzung in den Gemeinden zügig, praxistauglich und leistbar gelinge.


Aus Sicht der Bürgermeister, vertreten durch Standesrepräsentant und e5-Bürgermeister Daniel Sandrell, standen insbesondere die praktische Umsetzung vor Ort und der kontinuierliche Erfahrungsaustausch im Netzwerk im Vordergrund. Ein zentrales Thema war die Umsetzung der Energieeffizienzrichtlinie EED III in Vorarlberg und die Änderungen durch das Elektrizitätswirtschaftsgesetz. e5-Programmleiter Gregor Sellner informierte über neue Anforderungen und Unterstützungsangebote für Gemeinden. Für die Kommunen bedeutet das unter anderem, Energieverbräuche systematischer zu erfassen, Einsparungen nachzuweisen und die Sanierung öffentlicher Gebäude stärker zu forcieren. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Energiedaten, Messkonzepte und das laufende Monitoring. Zu diesen Themen unterstützt das Energieinstitut Vorarlberg die Gemeinden mit Beratung und Werkzeugen.


Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Mobilität in der Tourismusregion Montafon. Neben dem Ausbau der Radwege und Verbesserungen im öffentlichen Verkehr untersucht die Region, wie automatisierte und hybride Fahrzeugflotten das bestehende Mobilitätsangebot sinnvoll ergänzen können. Außerdem wurde der Vorsorgecheck Naturgefahren vorgestellt, mit den Gemeinden ihre Klimarisiken gezielt erheben und sich systematisch auf Naturgefahren vorbereiten können. (pd)