Neue Bleibe für altes Handwerk
Markus Khüny eröffnet Atelier in Ludesch und lädt am Samstag zum Besuch
Das traditionelle Handwerk der Intarsie findet in der Region eine neue Anlaufstelle. Nach seinem Umzug von Lorüns hat sich der Künstler Markus Khüny in Ludesch niedergelassen.
Unter dem Namen „Mäx Intarsien“ führt er dort eine Technik fort, die heute nur noch selten in dieser modernen Form anzutreffen ist. Das neue Atelier zeichnet sich durch seine funktionale Schlichtheit aus. Ohne Fenster, dafür mit einem markanten Scheunentor, bietet der Raum die nötige Abgeschiedenheit für die hochpräzise Arbeit mit feinen Furnieren. In dieser Umgebung entstehen Projekte, welche die natürliche Ästhetik des Holzes mit zeitgenössischem Design verbinden. Für Khüny steht dabei die Konzentration auf das Material im Vordergrund – ein bewusster Gegenpol zur industriellen Fertigung.
Offene Türen
Um Einblicke in diesen speziellen Arbeitsprozess zu geben, öffnet das Sommeratelier am Samstag, dem 29. August, von 12 bis 18 Uhr seine Türen. Interessierte haben die Möglichkeit, die Entstehung der filigranen Einlegearbeiten aus nächster Nähe zu betrachten und mehr über die Hintergründe dieses Handwerks zu erfahren.
„Es ist der Versuch, die Wertschätzung für das Detail und den Werkstoff Holz wieder stärker in das öffentliche Bewusstsein zu rücken“, erklärt Markus Khüny. Das Atelier befindet sich im Betriebsgebiet Hängender Stein 4 – dort können Interessierte der Beschilderung folgen. Weitere Informationen zum Handwerk und den aktuellen Projekten sind unter www.mäx.at abrufbar. (sco/Gastbeitrag)







