Kein Pardon für Müllsünder
Stadt Bludenz verstärkt Kontrollen gegen illegale Entsorgung
Foto: Stadt Bludenz
In den kommenden Wochen starten verstärkte Kontrollen im gesamten Stadtgebiet – besonders bei Abfallsammelstellen und bekannten Problemstellen. Eine „SOKO-Müll“ wird sich intensiv darum kümmern.
Neben der Abfall- und Umweltabteilung wird auch die Stadtpolizei Kontrollen durchführen und möglichen Verstößen nachgehen. „Illegale Müllablagerungen sind keine Kavaliersdelikte. Sie verschandeln unser Stadtbild und verursachen erhebliche zusätzliche Kosten, die letztlich von allen Bürgerinnen und Bürgern getragen werden müssen“, betont Bürgermeister Simon Tschann. „Wer seinen Müll nicht ordentlich entsorgt, handelt auf Kosten der Gemeinschaft“, ergänzt die für Abfallwirtschaft zuständige Stadträtin Martina Brandstetter.
Anzeigen und Geldstrafen
Die Stadt weist darauf hin, dass Abfälle ausschließlich über die vorgesehenen Systeme entsorgt werden dürfen. Werden Müllsäcke an falschen Orten abgestellt oder Abfälle illegal entsorgt, drohen Anzeigen und empfindliche Geldstrafen. In Österreich können bei falscher Müllentsorgung je nach Verstoß Geldstrafen von mehreren hundert bis zu mehreren tausend Euro verhängt werden. Zusätzlich müssen „Müllsünder“ auch die Kosten für die Entsorgung des Abfalls durch die städtischen Mitarbeiter übernehmen. Auch da können mehrere hundert Euro zu zahlen sein. Aus diesen Gründen werde nun auch die Task-Force gebildet. „Wir wollen hier gezielt nach dem Verursacherprinzip vorgehen. Wer sich nicht an die Regeln hält, bezahlt die Strafe!“ (pd)
Info:
• Müllsäcke bitte erst am Vorabend oder am Abholtag hinausstellen.
• Die Abholtermine finden sich im offiziellen Abfuhrkalender unter www.bludenz.at/abfuhrkalender.
• Es dürfen ausschließlich die offiziellen Gebührensäcke der Stadt Bludenz verwendet werden.
• Keine Ablagerung von Müllsäcken bei öffentlichen Abfallbehältern.






