Schutz für Kinder und Jugendliche

Fachstelle Mobbing nimmt Arbeit auf

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    Bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJa) wurde eine Anlaufstelle für Mobbing eingerichtet.

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Foto: Marcel Hagen

Bei der Kinder- und Jugendanwaltschaft (KiJa) nimmt eine neue Fachstelle „Mobbing” ihre Arbeit auf. Sie richtet sich insbesondere an Betroffene außerhalb des schulischen Zuständigkeitsbereichs.


Ziel der Fachstelle ist es, Mobbing zu verhindern, zu erkennen und konkrete Fälle zu bearbeiten. Sie richtet sich insbesondere an Betroffene außerhalb des schulischen Zuständigkeitsbereichs – etwa in Vereinen, im Freizeitbereich oder bei entsprechenden Formen von Cybermobbing. „Für Betroffene ist entscheidend, dass sie schnell eine verlässliche Ansprechstelle finden und ihre Situation ernst genommen wird. Mit der neuen Fachstelle schließen wir eine wichtige Lücke im Kinderschutzsystem“, betont Landesstatthalter und Jugendreferent Christof Bitschi.


Die Fachstelle richtet sich in erster Linie an Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene. Sie können sich telefonisch, per E-Mail, über Messenger-Dienste oder in einem persönlichen Gespräch an die KiJa wenden. Die Angebote sind vertraulich, anonym und kostenlos zugänglich. Auch Eltern, pädagogische Fachkräfte und Vereinsleitungen können Beratung und Unterstützung in Anspruch nehmen.


Eine Ergänzung 

Für Mobbingfälle innerhalb von Schulen bleiben die Schulleitungen und die Bildungsdirektion zuständig. Die KiJa wird ergänzend tätig, wenn die Problematik über den schulischen Rahmen hinausgeht – beispielsweise bei Cybermobbing im Freizeitbereich – oder wenn eine schulübergreifende Koordination notwendig ist. In diesen Fällen übernimmt die Fachstelle eine neutrale Vermittlungs- und Koordinationsfunktion. (pd)

Informationen: www.vorarlberg.kija.at