Spektakel mit Rahmenprogramm
Das Funkenabbrennen zählt zu den ältesten Bräuchen im Montafon
Foto: Andreas Haller
Begleitet wird das Spektakel von einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm. Ein besonderer Höhepunkt stellt die Montafoner Funken-Tour dar, die interessante Einblicke in das uralte Brauchtum ermöglicht.
Die Errichtung eines Funkens erfordert vollen Einsatz: Bis zu 800 Arbeitsstunden investieren die engagierten Mitglieder der über 20 Funkenzünfte im Montafon, um die imposanten, bis zu 30 Meter hohen Holztürme sorgfältig aufzubauen. Der Funken wird mit Reisig, Stroh und alten Christbäumen gefüllt. Rund um den uralten Frühlingsbrauch, der heuer von 20. bis 22. Februar gefeiert wird, findet ein attraktives Rahmenprogramm für die ganze Familie mit Live-Musik, kulinarischen Köstlichkeiten wie die traditionellen „Funka-Küachli“ und mancherorts mit Fackelbaukursen und Kinderfunken speziell für die Kleinen statt.
In der Montafoner Ortschaft Gortipohl wird am Funkenwochenende zusätzlich der Brauch des „Scheibenschlagens“ praktiziert. Die Ursprünge dieses anfangs heidnischen Rituals liegen Jahrhunderte zurück und wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Heute ist das Scheibenschlagen ein fester Bestandteil des Gesellschaftslebens im Ort und seit 2016 auch im Verzeichnis des nationalen Immateriellen Kulturerbes der UNESCO gelistet.
Einzigartige Funkentour
Eine Gelegenheit, das Montafoner Funkenbrauchtum zu erleben, bietet die Montafoner Funken-Tour. Am Sonntag, den 22. Februar, erhalten interessierte Teilnehmer die Möglichkeit, einen spannenden Einblick zu den Besonderheiten vier ausgewählter Funken und deren ortsüblichen Traditionen hautnah zu erfahren. Die Teilnahme an der Montafoner Funken-Tour kostet 39 Euro pro Person inklusive Busfahrt und einigen Überraschungen.
Alle Funkentermine im Montafon im Innenteil des Anzeigers und unter
www.montafon.at/funken (pd)








