Sportverein geht in die Zukunft
Aus Turnerschaft Jahn wird Turn- und Sportgemeinschaft Feldkirch
Foto: Jaochim Wiesner
Mit einem neuen Namen und einer erweiterten akutalisierten Satzung startet Vorarlbergs ältester aktiver Sportverein in sein Jubiläumsjahr.
Aus der Turnerschaft Jahn Feldkirch wird anlässlich des 175-jährigen Bestehens die Turn- und Sportgemeinschaft Feldkirch. Der neue Name soll die Vielfalt des Vereins widerspiegeln, der längst weit mehr als Turnen bietet und heute mit den Sparten Turnen, Gymnastik, Fechten und Volleyball ein breites sportliches Angebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Großraum Feldkirch bereithält.
Zusammenführung
Ein weiterer wichtiger Schritt für die Zukunft ist die Zusammenführung mit dem Arbeiterheim-Verein. Im Zuge des Jubiläums übernahm die Turn- und Sportgemeinschaft dessen Mitglieder sowie die Turnhalle in der Mutterstraße 65a, die sich bis Ende Juni 2026 im Besitz des Arbeiterheim-Vereins befand. Mit der Übertragung seines Vermögens setzt der Verein ein starkes Zeichen für den Fortbestand des Sports in Feldkirch und investiert in die kommenden Generationen.
Der Blick zurück zeigt eine beeindruckende Vereinsgeschichte. Was 1851 als Turnverein Feldkirch begann, entwickelte sich über die Jahrzehnte zu einem bedeutenden Sportverein. Neben der Gemeinschaft wurden immer wieder auch sportliche Erfolge gefeiert. In den vergangenen sechs Jahrzehnten brachte der Verein unter anderem zwei Olympiateilnehmer im Degenfechten sowie mehr als 15 Teilnehmer bei Europa- und Weltmeisterschaften im Florett- und Degenfechten und in der Rhythmischen Sportgymnastik hervor.
Heute zählt die Turn- und Sportgemeinschaft Feldkirch rund 300 Mitglieder, darunter etwa 190 Kinder und Jugendliche. Mehr als 25 qualifizierte Übungsleiter und Trainer betreuen derzeit 20 Trainingsgruppen an fünf Trainingsstandorten in der Stadt.
Beim traditionellen Nikoloturnen des Vereins am 8. Dezember in der Turnhalle Oberau wird das 175-Jahr-Jubiläum einen Tag lang groß gefeiert. (ice)








