Vom Pioniergeist zur Weltmarke

Von St. Christoph in die Welt – Ski-Club Arlberg feiert 125-jähriges Jubiläum

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    Peter Scrivener (SCA-Obmann Lech am Arlberg), Josef Chodakowsky (SCA-Präsident), Stefan Jochum (SCA-Vize-Präsident) und Gerhard Eichhorn (SCA-Kassier). (v. l.)

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Foto: Dietmar Harnaus

Mit 9.173 Mitgliedern aus 61 Nationen zählt der Ski-Club Arlberg (SCA) zu den größten und traditionsreichsten Skiclubs der Welt. 


Am 3. Januar feierten der Vorstand, Ehrenmitglieder und Botschafter des Ski-Clubs das 125-jährige Bestehen des Vereins in St. Christoph am Arlberg, der Wiege des alpinen Skilaufs. Neben Rückblicken auf historische Erfolge wurde auch die Zukunft in den Mittelpunkt gestellt – insbesondere die Förderung junger Talente und die Rolle des Clubs im internationalen Wintersport.


„Wir sind stolz auf unsere Wurzeln, aber wir denken konsequent nach vorne – in Richtung Förderung der nächsten Generation.“

Josef Chodakowksy Präsident, Ski-Club Arlberg


„Der Ski-Club Arlberg steht seit 125 Jahren für Leidenschaft, Gemeinschaft und Pioniergeist im Skisport. Wir sind stolz auf unsere Wurzeln, aber wir denken konsequent nach vorne – in Richtung Nachhaltigkeit und Förderung der nächsten Generation. Unser Ziel bleibt, die Faszination des Skifahrens am Arlberg lebendig zu halten und weiterzuentwickeln“, brachte es SCA-Präsident Josef Chodakowsky im Rahmen der Feierlichkeiten auf den Punkt.


Wegbereiter des Alpinsports

Was 1901 mit acht visionären Menschen begann, entwickelte sich zu einer Erfolgsgeschichte des alpinen Skisports. Der Ski-Club Arlberg war nicht nur Mitbegründer des Österreichischen und Deutschen Skiverbandes, sondern auch Wegbereiter vieler Innovationen des modernen Skilaufs. Maßgeblich geprägt wurde die Entwicklung durch die von Hannes Schneider begründete „Arlberg-Technik“ – ein Skilehrsystem, das die Grundlage des heutigen Skifahrens schuf.


Die historischen Austragungen der Arlberg-Kandahar-Rennen (seit 1928) waren bereits lange vor der Einführung des Alpinen Weltcups feste Bestandteile des internationalen Rennkalenders. Ein weiterer Meilenstein war die Alpine Ski-Weltmeisterschaft 2001 in St. Anton am Arlberg, deren Erfahrungen heute die Grundlage für die Bewerbung um eine weitere Heim-WM 2033 bilden und den Anspruch des Clubs unterstreichen, den Arl-berg auch künftig als Bühne des internationalen Spitzensports zu positionieren. Ein besonderer Fokus liegt seit jeher auf der Jugendförderung, denn rund 250 Kinder aus den Arlbergorten St. Anton, Lech, Zürs und Stuben werden jährlich im Club ausgebildet, um die Werte und Freude des Skisports weiterzutragen. 


118 Medaillen gesammelt

Und die erfolgreiche Jugendarbeit zeigt aktuell Früchte: Mit Nina Ortlieb und der derzeit leider verletzten Magdalena Egger stehen zwei aus der Clubjugend hervorgegangene Athletinnen im Alpinen Ski-Weltcup im Rampenlicht. Hinzu kommt noch die frisch gebackene Europacup-Siegerin Leonie Zegg, die ihre ersten Erfahrungen im Ski-Weltcup sammelt.


Über den alpinen Rennsport hinaus ist der Club auch in neuen Disziplinen stark vertreten: Im Freeriden, Skibergsteigen und weiteren Wintersportarten prägen junge Talente wie Valentin Rainer, Jana Häusl und Silvano Wolf das Gesicht eines modernen und vielfältigen Vereins. Mit 118 Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften hat der Ski-Club Arlberg seine Vormachtstellung im Rennsport eindrucksvoll unter Beweis gestellt und stellt mehr Olympiasieger und Weltmeister als jeder andere Club. (pd)

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