Zeitpolster erreicht jede fünfte Gemeinde
Foto: Zeitpolster Österreich
Seit dem Start von Zeitpolster wurden österreichweit bereits mehr als 100.000 Stunden Unterstützung geleistet. Auch in Vorarlberg wächst die Organisation.
Eine ältere Person zum Arzt begleiten, gemeinsam einkaufen, im Haushalt unterstützen oder einfach Zeit miteinander verbringen: Was für Helfer oft nur wenige Stunden bedeutet, kann den Alltag betreuungsbedürftiger Menschen und ihrer Angehörigen entscheidend erleichtern. Bei Zeitpolster wird dieses Engagement zusätzlich zu einer persönlichen Vorsorge.
Helfer erhalten die geleisteten Stunden auf einem Zeitkonto gutgeschrieben und können diese später einsetzen, wenn sie selbst Unterstützung benötigen. Österreichweit wurden so bereits mehr als 100.000 Betreuungsstunden geleistet und auch in Vorarlberg wächst das Zeitpolster-Netzwerk. Derzeit engagieren sich im Land 132 Helfer in sechs Teams beziehungsweise Regionen. Gemeinsam haben sie im ersten Halbjahr 2026 bereits über 2.000 Stunden geleistet und unterstützen aktuell 275 betreute Personen und Familien. „Die Arbeit bei Zeitpolster ist keine Einbahnstraße: Man gibt nicht nur etwas, sondern bekommt auch viel zurück. Sie bringt mehr Menschlichkeit ins Leben, und beide Seiten profitieren davon“, sagt Maria Stüttler vom Team Bludenz. (pd)







