50 Jahre Schubertiade
Vom Liederabend in Hohenems zum weltweit renommierten Klassikfestival
Foto: Schubertiade
Seit fünf Jahrzehnten bringt die Schubertiade internationale Musikgrößen und Klassikfreunde nach Hohenems.
Mit einem Liederabend des Baritons Hermann Prey begann am 8. Mai 1976 im Rittersaal des Palastes die Erfolgsgeschichte der Schubertiade in Hohenems. Was einst mit der Idee startete, das Gesamtwerk von Franz Schubert aufzuführen, entwickelte sich in den vergangenen fünf Jahrzehnten zum weltweit größten und renommiertesten Schubert-Festival mit jährlich rund 35.000 Besuchern. Passend dazu wurde auch die diesjährige Jubiläumsschubertiade vor wenigen Wochen mit genau jenem Programm eröffnet, mit dem vor 50 Jahren alles begann. Zahlreiche Besucher im Markus-Sittikus-Saal sowie in der Pfarrkirche St. Karl erlebten dabei einen besonderen Rückblick in die Festivalgeschichte. Für große Begeisterung sorgten unter anderem Andrè Schuen, Ilker Arcayürek, Sophie Rennert und Konstantin Krimmel.
Bis heute steht das umfangreiche Werk von Franz Schubert im Mittelpunkt, wobei Liederabende, Klavierabende und Kammerkonzerte den programmatischen Schwerpunkt bilden. Neben Hohenems fanden die Konzerte im Laufe der Jahre auch in Feldkirch und schließlich in Schwarzenberg eine Heimat. Seit 2005 ist die Schubertiade zusätzlich wieder fest in Hohenems verankert – mit dem Markus-Sittikus-Saal als weithin geschätztem Konzertort.
Zum Jubiläumsjahr lädt die Schubertiade am kommenden Wochenende (29. bis 31. Mai)zu weiteren hochkarätigen Konzerten in den Markus-Sittikus-Saal nach Hohenems. Auftreten werden unter anderem das Goldmund Quartett, das Alinde Quartett, Tenor Julian Prégardien sowie das Hagen Quartett gemeinsam mit Klarinettist Jörg Widmann. Ergänzend öffnen auch die Museen der Schubertiade ihre Türen und geben Einblicke in Musik-, Kultur- und Regionalgeschichte. (pd/mm)






