Bludenzer Kunstraum Remise startet heute ins neue Jahr
Foto: Petermichl
Im Rahmen der ersten Ausstellung unter der neuen Programmverantwortlichen Christine Lederer, gibt Georg Petermichl Einblick in sein Schaffen. Die Werkschau wird heute Donnerstag, 15. Jänner, um 20 Uhr eröffnet.
Der 1980 in Linz geborene Foto- und Objektkünstler Georg Petermichl zeigt unter dem Titel „Universal thoughts - Allgegenwart“ fotografische Arbeiten sowie Objekte aus Keramik, in denen er sich mit gesellschaftlichen sowie biografisch gefärbten Themen auseinandersetzt.
Der Künstler ist dafür bekannt, Alltagsobjekte und Konsumgüter in seinen Arbeiten zu transformieren und von der Bedeutung des Sammelns von Kulturgütern - wie etwa Plastiksäcken - als Strategie akkumulativer Selbstdarstellung, von Kaufkraft und Freizeitverhalten im Bildungsbürgertum zu erzählen. Die Rolle der Fotografie, bei der die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen und biografisch geprägten Themen im Zentrum steht, befragt er dabei als sozial stabilisierendes und zugleich analysierendes Medium.
Kuratorin Christine Lederer: „Petermichl schreibt mit seinem künstlerischen Schaffen an einer Poesie unserer Alltagskultur, die in einem vielschichtigen Storytelling humorvoll dargestellt wird. In seiner Arbeit untersucht er das Generieren kultureller Bedeutung mittels Bildern und bildet es als soziales, technologisches und ästhetisches Phänomen ab. Er nähert sich analytisch Zeitphänomenen, indem er Materialien ästhetisch durch präzise Kompositionen, kontrollierte Lichtführung und mit bewusstem Spiel von Oberflächen und Texturen abbildet.“
Nach der heutigen Vernissage ist die Ausstellung ab 16. Jänner bis zum 22. Februar zu sehen. (pd)






