Bregenz fördert Sozialbereiche

Stadtrat beschloss Bregenzer Einrichtungen mit 775.000 Euro zu unterstüten

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    Auch das Lerncafé der Caritas wird von der Stadt unterstützt.

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Foto: Caritas Vorarlberg

Am 10. März beschloss der Stadtrat, Bregenzer Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitsbereich mit Fördermitteln in Höhe von knapp 775.000 Euro zu unterstützen.

Im Rahmen der diesjährigen Förderentscheidungen wurden dem örtlichen Krankenpflegeverein sowie dessen mobilem Hilfsdienst insgesamt rund 446.600 Euro bewilligt. Für den Lebensraum Bregenz stehen etwa 244.900 Euro zur Verfügung. Der Verein DOWAS, der sich für wohnungs- und arbeitslose Menschen engagiert, erhält für seinen durchgehenden Betrieb eine Unterstützung in Höhe von 69.300 Euro. Finanzielle Anerkennung erhalten darüber hinaus die Seniorenverbände, das Sozialprojekt „Elijah“, der Verein Herz-Intakt-Bregenz sowie weitere Initiativen.

Darüber hinaus wurden in der Sitzung die Projekte der städtischen Gemeinwesenarbeit für 2026 verabschiedet. Das mit Abstand größte Einzelvorhaben ist der Lern- und Entwicklungsraum in der Achsiedlung, der in Kooperation mit dem Kinderdorf realisiert wird und ein Volumen von über 100.000 Euro umfasst. Weitere Schwerpunkte bilden das Offene Kinder-Freizeit-Angebot in der Achsiedlung, die Beteiligung am MINT-Bildungsprogramm des Landes sowie das Lerncafé der Caritas im Familien- und Bildungshaus Rieden. Ergänzt wird das Förderprogramm durch eine Vielzahl von Veranstaltungen und Aktionen. Insgesamt stellt die Stadt für die Gemeinwesenarbeit im Jahr 2026 Mittel in Höhe von 246.000 Euro bereit.


„Der demografische Wandel, der steigende Pflegebedarf älterer Menschen sowie der Ausgleich von Bildungsdefiziten bei Kindern und Jugendlichen erfordern dauerhaftes Engagement. Gerade in Zeiten angespannter Budgets sind unsere Partner dabei unverzichtbar – und verdienen deshalb besondere Unterstützung“, betonte Bürgermeister Michael Ritsch.


Stadträtin Annette Fritsch ergänzt: „Eine Gesellschaft zeigt sich vor allem daran, ob sie allen Menschen faire Chancen eröffnet und ihnen ermöglicht, bis ins hohe Alter aktiv am öffentlichen Leben teilzunehmen. “ (pd)