Der Porsche macht Pause

Bregenzer Kunstklassiker bekommt vorübergehend neue Bleibe

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    Ein Kunst-Schwergewicht hebt ab: Der Betonporsche auf dem Weg in seine vorübergehende Garage.

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Foto: KUB

Nach fast zehn Jahren vor dem Kunsthaus Bregenz bekommt der 16,4 Tonnen schwere Betonporsche vorübergehend eine neue Bleibe.

Fast ein Jahrzehnt stand er unbeweglich auf dem Karl-Tizian-Platz, nun kommt doch Bewegung in den Betonporsche von Gottfried Bechtold. Wegen der bevorstehenden Bauarbeiten am Vorarlberger Landestheater muss die markante Skulptur ihren angestammten Platz vor dem Kunsthaus Bregenz vorübergehend räumen. Seine „Wintergarage“ findet der Porsche im KUGES-Depot in Hard.

Der Betonporsche ist Teil von Bechtolds Skulpturenensemble „Elf Elf“. Bereits 2006 hatte der Vorarlberger Künstler elf der Fahrzeuge im Rahmen seiner Ausstellung auf dem Kunsthaus-Platz aufgereiht. Zum 20-jährigen Jubiläum des Kunsthauses erhielt 2017 schließlich einer der jeweils 16,4 Tonnen schweren 911er seinen festen Standort vor dem KUB.


Ganz verabschieden müssen sich die Bregenzer von ihrem Betonporsche aber nicht: Nach Abschluss der Umbauarbeiten am Landestheater soll er wieder aus seiner „Garage“ zurückkehren. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Sommer 2027. (pd)