Ein Mann mit Brille und Bard lächelt.

Mario Beib

Ein jeder schau vor
seiner Tür ...


Energie und Energiekosten sind nicht nur in Österreich und auch in Vorarlberg ein heikles Thema.

In vielen Teilen Deutschlands tummeln sich Windkraftanlagen,


in anderen kann man vor lauter Photovoltaik nichts sehen. Die Energiewende scheint in riesigen Schritten zu kommen.
Wären da nicht die, die bremsen. Der Strom komme doch eh aus der Steckdose, und diese Ökoanlagen seien doch nur Schandflecke und zudem unter anderem wegen des Tierschutzes nicht tragbar.


Bei Müllverbrennungsanlagen mit Energiegewinnung kommen dann noch die „Geruchsbeläsitigung“ und die „Abgase“ vor Ort erschwerend zum Tragen.


In der hiesigen Region sind die Argumente offensichtlich nicht anders. Kaum werden Gutachten etwa für Windkraft gemacht, kommen Nörgler und Gegner zum Vorschein. Sie bedienen sich fast ausschließlich der gleichen Wortwahl.
Ähnliches passiert gerade in Frastanz. Ein ortsansässiges Unternehmen möchte mit einer eigenen Müllverbrennungsanlage Energie herstellen, für den eigenen Betrieb und als Nahwärme auch für ganz Frastanz.


Noch ist alles in der Planungsphase, und doch erhebt sich in der ganzen Region Widerstand. Gegen? Ja, wogegen denn nur?
Hauptsächlich gegen die Abgase? Doch haben sich alle mal gefragt, ob durch ein solches Projekt der eigene CO2-Abdruck auf längere Sicht nicht wesentlich kleiner werden oder Frastanz sich von fossiler Energie lösen kann, wenn ein Versorger viele Öl- und Gasheizungen ersetzt?


Denn das mit den Abgasen kann mit moderner Technik sicherlich gelöst werden. Dann schauen (hoffentlich) alle vor die eigene Tür, da hat es Energie genug dafür ...