Emser Spital zog Bilanz
2025 gab es mehr Tagesoperationen, weniger stationäre Patienten
Foto: Paulitsch
Das LKH Hohenems verzeichnete 2025 weniger stationäre Patienten, zugleich legte die Tageschirurgie zu – ebenso die Psychosomatik.
Eine Operation am Tag, danach wieder nach Hause: Die Tageschirurgie zählt zu den besonderen Schwerpunkten des Landeskrankenhauses Hohenems und wurde im vergangenen Jahr noch stärker genutzt. Laut Geschäftsbericht 2025 stieg die Zahl der Eingriffe von 3602 auf 3896. In der Tagesklinik werden Operationen verschiedener Fachrichtungen ohne stationären Aufenthalt durchgeführt. Mit seinen acht Fachabteilungen übernimmt das Emser Spital dazu wichtige Aufgaben in der medizinischen Versorgung. Besondere Schwerpunkte sind die konservative Orthopädie, die Pulmologie und die psychosomatische Medizin – diese Disziplinen gibt es innerhalb Vorarlbergs nur am LKH Hohenems. Hinzu kommt die Palliativstation mit dem landesweiten Netzwerkzentrum für Palliative Care. Im Mittelpunkt steht dabei die Lebensqualität schwerkranker Menschen.
Insgesamt wurden 2025 am LKH Hohenems 10.074 Patienten stationär behandelt, um 463 weniger als im Jahr davor. Auch die Zahl der Belegstage sank leicht. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer stieg hingegen von 3,15 auf 3,26 Tage. Bei den Ambulanzkontakten gab es einen Rückgang von 62.725 auf 61.827 Patienten. Allerdings verzeichneten die konservative Orthopädie und die Pulmologie leichte Zuwächse, besonders deutlich war das Plus in der psychosomatischen Ambulanz. Dort stieg die Frequenz von 299 auf 720 Kontakte und hat sich damit mehr als verdoppelt. Für die Versorgung der Patienten sorgen in Hohenems insgesamt 505 Mitarbeiter aus Medizin, Pflege, Verwaltung und weiteren Bereichen – im stationären Alltag ebenso wie in den spezialisierten Angeboten des Hauses. (mm)







