Frauen versammelten sich zum „Nichtstun“

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    Generationenübergreifend wurde in Dornbirn für die Frauenrechte gestreikt. Doch nur etwa 40 Frauen sind gekommen. 

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    „Nichts tun“ lautete die Devise.

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Fotos Yasar Sahin

In Erinnerung an den Frauenruhetag in Island vor 50 Jahren fand am 24. Oktober ein österreichweiter Frauenstreik statt. In Dornbirn kamen rund 40 Frauen.

Damals wie heute ging es um gleiche Bezahlung, bessere Kinderbetreuung, mehr Wertschätzung der Care-Arbeit und Partizipation der Frauen in der Politik. In Island hatten über 90 Prozent der Frauen teilgenommen und ihre Arbeit - sowohl die bezahlte als auch die unbezahlte zu Hause – niedergelegt. Der Streik hat vieles bewirkt, heute liegt Island im Ranking der Gleichstellung an vorderster Stelle.
Österreich ist laut dem Global Gender Gap Index, in den letzten fünf Jahren vom 21. auf den 56. Platz abgerutscht und Vorarlberg liegt im Vergleich zu den anderen Bundesländern an letzter Stelle. Der Gender Pay Gap (Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern) beträgt hierzulande 20 Prozent, die Pensionen der Männer oft 39 Prozent mehr als jene der Frauen. Dabei leisten Frauen fast doppelt so viel unbezahlte Care-Arbeit wie Männer, wodurch sie oft zu Teilzeit-Erwerbstätigkeit gezwungen sind, was wiederum Einfluss auf ihre Pension hat. Die Altersarmut ist bei alleinstehenden Pensionistinnen am größten.
All diese Tatsachen lassen verwundert fragen, was die Vorarlberger Frauen davon abhält, dem Aufruf zum Frauenstreik zu folgen. In Dornbirn sind rund 40 Frauen gekommen, haben sich auf die roten Decken gesetzt und sich ausgetauscht. Die Stimmung war eine gute und hat widergespiegelt, dass es einen Zusammenhalt, eine übereinstimmende Solidarität gibt zwischen diesen Frauen, den älteren und den jungen. Das lässt hoffen. (Cornelia Caldonazzi/Gastbeitrag)

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