Gemeinden pochen auf nachhaltige Reformen
Foto: Archiv VN/Roland Paulitsch
Beim 51. Vorarlberger Gemeindetag in St. Gallenkirch stand die Rolle der Gemeinden als Fundament des Landes sowie die Sicherung ihrer finanziellen und strukturellen Handlungsfähigkeit im Mittelpunkt.
Zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, Vertreter der Landesregierung und des Österreichischen Gemeindebundes nahmen am Gemeindetag teil. Der Präsident des Vorarlberger Gemeindeverbandes, Walter Gohm, zog die Bilanz eines intensiven und herausfordernden Jahres und betonte die Bedeutung der engen Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Land und Gemeindeverband. „Die Städte und Gemeinden sind keine Bittsteller. Sie sind das demokratische Fundament unseres Landes und die erste Staatsebene mit unmittelbarem Bürgerkontakt“, betonte Gohm.
Positiv hervorgehoben wurde das kürzlich präsentierte Gemeindeentlastungspaket, gleichzeitig verwies Gohm auf die zuletzt präsentierten Rechnungsabschlüsse sowie auf den aktuellen Gemeindefinanzbericht des KDZ. Dieser zeige deutlich, dass sich die finanziellen Spielräume der Gemeinden auf einem historischen Tiefstand befinden. Der Gemeindeverband forderte daher weitere strukturelle Reformen und einen verbindlichen Fahrplan zur Umsetzung der gemeinsam vereinbarten Reformagenda. „Die Themen liegen seit Jahren auf dem Tisch. Wir müssen endlich vom Reden ins Tun kommen“, wiederholte Gohm einmal mehr. (pd)







