Mit dem Fahrrad in den Urlaub
ÖAMTC gibt Tipps für den sicheren Transport
Foto: ÖAMTC Uwe Rattay, Ralph Wagner
Wer das Fahrrad mit dem Auto in den Urlaub mitnehmen möchte, sollte nicht nur an die passende Halterung denken, sondern auch an Sicherheit und gesetzliche Vorgaben.
Für den Transport am Fahrzeugheck gibt es zwei gängige Varianten: Heckträger, die am Kofferraumdeckel oder der Heckklappe befestigt werden, sowie Systeme, die an die Anhängerkupplung geklemmt werden. Bei beiden gilt: Kennzeichen und Fahrzeugbeleuchtung müssen sichtbar bleiben. „Wird das Kennzeichen verdeckt, muss entweder die rote Kennzeichentafel angebracht oder das normale hintere Kennzeichen umgesteckt werden“, erklärt der ÖAMTC-Techniker Dominik Darnhofer.
Fahrrad am Dach
Dachträger gelten als kostengünstige und schnell montierte Lösung. Schwere E-Bikes sind für Dachträger aber oft ungeeignet, da die zulässige Dachlast schnell überschritten wird. Zudem verändert eine Dachlast den Fahrzeugschwerpunkt, was besonders bei Seitenwind und in Kurven zu beachten
ist.
Generell sollten vor dem Fahrtantritt lose Teile wie Klemmleuchten, Pumpen oder Akkus vom Rad entfernt werden. Bei Pausen empfiehlt sich eine Kontrolle der Ladung auf festen Sitz. Darüber hinaus ist zu beachten, dass der Fahrrad-
transport den Spritverbrauch erhöht. Laut einem früheren ÖAMTC-Test ist ein Radträger auf der Anhängerkupplung am sparsamsten: Bei 100 km/h steigt der Verbrauch um etwa vier Prozent. Beim Heckträger für Kofferraumdeckel sind es rund 23 Prozent und beim Dachträger rund 25 Prozent zusätzlicher Spritverbrauch. (pd)







