Gemeinsam den Ernstfall geprobt
Großübung in Rankweil simulierte einen Waldbrand unter realistischen Bedingungen
Fotos: MG Rankweil/Oswald
Zahlreiche Einsatzkräfte trainierten in Rankweil das Zusammenspiel bei einem Waldbrand unter realistischen Bedingungen.
Rauch steigt über dem Waldgebiet Hochgastra/Lorex auf, Einsatzkräfte rücken aus, ein Hubschrauber kreist über dem Gelände. Was wie ein Ernstfall wirkt, ist Teil einer groß angelegten Waldbrandübung in Rankweil. Ziel war es, die Zusammenarbeit der beteiligten Organisationen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu testen und wichtige Abläufe zu trainieren. An der Übung beteiligten sich die Feuerwehren Rankweil und Übersaxen, die Flughelferstützpunkte Frastanz und Hohenems, ein Drohnenteam der Feuerwehr Dornbirn, Vertreter der Bundespolizei sowie die Agrargemeinschaft Rankweil und Mitarbeiter der Marktgemeinde Rankweil. Auch der Polizeihubschrauber „Libelle“ kam zum Einsatz.
Ausgangspunkt der Übung war ein angenommener Waldbrand im Bereich Hochgastra/Lorex. Im Fokus standen die taktischen Abläufe im Gelände sowie das koordinierte Zusammenwirken der verschiedenen Einsatz- und Unterstützungskräfte. Die Übung wurde erfolgreich abgeschlossen. Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die Nachbereitung und die Weiterentwicklung der Maßnahmenpläne ein, um für den Ernstfall bestmöglich gerüstet zu sein. (pd)





