Gemeinsam etwas bewegen

Demokratie zum Mitmachen beim Dornbirner Klassensprechertreffen

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    Das Dornbirner Klassensprechertreffen stand erneut ganz im Zeichen gelebter Jugendbeteiligung.

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Foto: jugendornbirn

Beim Klassensprechertreffen in Dornbirn entdeckten 113 Jugendliche, wie sie in Schule und Stadt gemeinsam etwas bewegen können.

Demokratie beginnt nicht erst im Parlament. Sie lebt auch im Klassenzimmer – wenn unterschiedliche Meinungen aufeinandertreffen, Anliegen gehört und gemeinsam Lösungen gesucht werden. Wie das gelingt, erlebten 113 Jugendliche beim 34. Klassensprechertreffen im Dornbirner Kulturhaus. Mit Franziska Völlner vom Jüdischen Museum Hohenems beschäftigten sich die Schüler im Workshop „#Was geht mich das an?!“ mit demokratischen Spielregeln. Zuhören, andere Blickwinkel respektieren und Verantwortung übernehmen standen dabei im Mittelpunkt. Ebenso ging es um die Rechte und Pflichten der Klassensprecher. Wie vertreten sie ihre Mitschüler fair und wie können sie Veränderungen anstoßen? Ein weiterer Workshop zeigte anhand konkreter Beispiele, wie Entscheidungen von der Stadt bis zur Europäischen Union den Alltag beeinflussen.
Beim Jugendmarktplatz wurde es konkret: Zehn Jugendorganisationen stellten ihre Projekte und Angebote vor und luden zum Austausch ein. Die Schüler knüpften Kontakte und entdeckten, wo sie eigene Ideen einbringen und in Dornbirn mitgestalten können. Besondere Aufmerksamkeit galt dem Projekt „Young Carers“, das Julia Hametner aus Wien präsentierte. Es rückt Jugendliche in den Blick, die kranke oder beeinträchtigte Angehörige unterstützen und dabei selbst Verständnis und Hilfe brauchen. Seit 30 Jahren setzt Dornbirn auf Jugendbeteiligung. „Demokratie beginnt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, ihre Meinung einbringen und gemeinsam nach Lösungen suchen“, betont Bürgermeister Markus Fäßler. Das Treffen zeigte den Jugendlichen, wo sie damit selbst beginnen können. (ver)