Gewässerentwicklung an der Bregenzerach
Hochwasserschutz und Naturschutz werden gemeinsam weitergedach
Foto: Dietmar Stiplovsek
Höhere Sicherheit bei Hochwasser, bessere Passierbarkeit für Fische, mehr Qualität insgesamt für Pflanzen, Tiere und Menschen: Das sind die zentralen Arbeitsaufgaben im Gewässerentwicklungskonzept für den Unterlauf der Bregenzerach.
Im Abschnitt zwischen der Harder Brücke und der Bodenseemündung wurden in den vergangenen Jahren bereits umfangreiche Maßnahmen umgesetzt. Die Bregenzerach erhielt mehr Raum, Hochwasserschutzanlagen wurden verbessert und ökologische Lebensräume aufgewertet. Insgesamt wurden dafür rund 15 Millionen Euro investiert.
Für den noch offenen Bereich zwischen Kennelbach und der Harder Brücke laufen die Planungen weiter. Eine besondere Herausforderung stellt dabei der Schutz des Grundwassers dar. Inzwischen liegt eine Lösung vor, die sowohl den Anforderungen des Hochwasser- und Naturschutzes gerecht wird als auch nur geringe Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel erwarten lässt.
Vorausgesetzt, die laufenden Gespräche mit dem Bund verlaufen erfolgreich, könnte im Winter 2027/28 der nächste Bauabschnitt starten. Geplant ist die Sanierung der beiden verbliebenen Rampen, wodurch auch die Durchgängigkeit der Bregenzerach für Fische verbessert werden soll.
Ende Juni 2026 informieren die Gemeinden des Wasserverbandes Bregenzerach Unterlauf bei Vor-Ort-Terminen über den aktuellen Planungsstand. Die genauen Termine werden noch bekanntgegeben.





