Götzis feiert in der Örfla

Hochwasserschutzprojekt nach drei Jahren Bauzeit abgeschlossen – Fest am Freitag

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    Das Hochwasserschutzprojekt in der Örfla schützt den Götzner Ortskern vor den Wassermassen des Emmebachs.

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Foto: MG Götzis

Nach drei Jahren Bauzeit ist die Örfla wieder zugänglich und Götzis feiert den Abschluss des umfassenden Hochwasserschutzprojekts.

Wo zuletzt Bauarbeiten den Zugang einschränkten, können Spaziergänger nun wieder die Schlucht entdecken: Die Arbeiten am Hochwasserschutz in der Örfla sind abgeschlossen. Damit gewinnt Götzis sein beliebtes Naherholungsgebiet zurück – und der Ortskern ist besser vor den Wassermassen des Emmebachs geschützt. Denn der Bach, der sich über Jahrtausende seinen Weg durch den Fels gegraben hat, kann bei Starkregen zur Gefahr werden. Herzstück des Schutzprojekts ist deshalb ein neuer Retentionsraum mit Platz für rund 50.000 Kubikmeter Wasser. Bei einem 100-jährlichen Hochwasser werden dort große Wassermengen zurückgehalten und anschließend kontrolliert abgegeben. Ergänzt wird das Bauwerk durch eine Wildholzrechenanlage und ein Konzept zur Bewirtschaftung des mitgeführten Geschiebes.


Die Fertigstellung und Wiederöffnung werden am Freitag, 23. Oktober, von 14 bis 17 Uhr gefeiert. Zum Auftakt sprechen Landesrat Christian Gantner und Bürgermeister Manfred Böhmwalder, anschließend segnet Pfarrer Rainer Büchel das Projekt. Ab 15.15 Uhr geben Führungen Einblicke in die Schutzmaßnahmen und deren Wirkung. Danach bleibt Zeit für Gespräche und gemütliches Beisammensein. Die Lumpamusik sorgt für Essen und Getränke, die Gemeindemusik für die musikalische Begleitung. Die Bevölkerung ist eingeladen, die Örfla neu zu entdecken und den Abschluss der Bauarbeiten zu feiern. (pd)