Grünes Licht für neue Radbrücke

Grenzüberschreitendes Projekt ermöglicht sichere Rad- und Fußverbindung

  • Bildtitel

    Visualisierung zeigt die zukünftige Rheinquerung für Radfahrer und Fußgänger. 

    Button

Foto: StudioMasotti

Alle Finanzierungszusagen liegen vor – die neue Rad- und Fußgängerbrücke zwischen Lustenau und Au kann umgesetzt werden.

Für die geplante neue Rad- und Fußgängerbrücke zwischen den Gemeinden Lustenau und Au ist die Finanzierung nun vollständig gesichert. Mit dem Beschluss der Vorarlberger Landesregierung in der vergangenen Woche wurde der letzte noch offene Baustein fixiert. Das grenzüberschreitende Projekt wird unter anderem vom Schweizer Bund, dem Kanton St. Gallen, dem österreichischen Bund, dem EU-Programm Interreg sowie dem Land Vorarlberg unterstützt.
Der Weg dorthin war allerdings länger als geplant. Nach einem Rahmenvertrag im Jahr 2022 konnte der ursprünglich vorgesehene Baustart im Herbst 2025 nicht eingehalten werden. Verzögerungen und offene Finanzierungsfragen bremsten das Vorhaben. Nun steht aber fest, dass die Brücke mit einem Gesamtvolumen von rund 23 Millionen Euro realisiert wird. Geplant ist eine moderne Stahlkonstruktion mit zusätzlicher Passerelle über die stark befahrene Landesstraße L 203. Der Standort liegt beim ehemaligen Zollamt Oberfahr, rund 650 Meter südlich des Grenzübergangs Lustenau–Au. Bereits heute nutzen täglich rund 2.000 Radfahrer die Rheinquerungen in der Region – für sie entsteht künftig eine sichere und durchgängige Verbindung.

Als nächster Schritt werden die Ausschreibungen vorbereitet. Interessierte Unternehmen können im Herbst 2026 Angebote einreichen, die Vergaben sollen bis Jahresende erfolgen. Die Bauvorbereitungen starten im Frühjahr 2027, die Fertigstellung ist für Herbst 2028 geplant. (mm)