Hitze sorgt für Rekordverbrauch
Dornbirn und Hohenems rufen zum Wassersparen auf
Foto: Ludwig Berchtold
Die anhaltende Hitze lässt den Wasserverbrauch steigen und macht einen sorgsamen Umgang mit Trinkwasser wichtiger denn je.
Die anhaltende Hitze und Trockenheit haben den Wasserverbrauch in Dornbirn und Hohenems deutlich ansteigen lassen. Während die Trinkwasserversorgung in beiden Städten zwar weiterhin gesichert ist, bitten die Verantwortlichen die Bevölkerung bereits jetzt um einen bewussten und sparsamen Umgang mit der wertvollen Ressource.
In Dornbirn stieg der tägliche Wasserverbrauch dabei zuletzt auf bis zu 14.000 Kubikmeter und lag damit rund 40 Prozent über dem Durchschnitt. Auch in Hohenems wurden an Spitzentagen bis zu 5.900 Kubikmeter verbraucht – rund 50 Prozent mehr als üblich. Beide Städte beziehen dazu rund 80 Prozent ihres Trinkwassers aus den Grundwasserbrunnen des Trinkwasserverbandes Rheintal in Mäder.
Um die Ressource Trinkwasser zu schonen, reduzieren Dornbirn und Hohenems vorsorglich den eigenen Wasserbedarf und so werden öffentliche Grünflächen nicht mehr oder nur noch eingeschränkt bewässert und Reinigungsarbeiten reduziert. Gleichzeitig appellieren die Städte an die Bevölkerung, Trinkwasser bewusst einzusetzen – etwa auf das Befüllen von Pools, die Autowäsche oder unnötige Bewässerung vorübergehend zu verzichten. Langfristig investieren die Mitgliedsgemeinden des Trinkwasserverbandes Rheintal in den Ausbau der Wasserversorgung, um die Versorgung auch künftig sicherzustellen. (mm)







