Innovationspreis Tourismus dreimal nach Vorarlberg
Festspielhaus Bregenz, Lechwelten und Propstei St. Gerold ausgezeichnet
Das Festspielhaus Bregenz, die Lechwelten und die Propstei St. Gerold wurden ausgezeichnet
Erstmals vergaben Bund und Bundesländer den Österreichischen Innovationspreis Tourismus (ÖIT) an Unternehmen aus dem Kongresstourismus. Mit erfreulichem Ergebnis für Vorarlberg.
Alle zwei Jahre vergibt das Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus gemeinsam mit den Bundesländern den Österreichischen Innovationspreis Tourismus. Erstmals seit 2012 standen Veranstaltungszentren im Mittelpunkt, die „die Branche mit Professionalität, Weitblick und Innovationskraft prägen“. Mit dem ersten Preis für das Festspielhaus Bregenz und je einem dritten Platz für die Lechwelten und die Propstei St. Gerold in ihren jeweiligen Kategorien stand Vorarlberg bei der Verleihung durch Tourismusstaatssekretärin Elisabeth Zehetner am 22. Juni in Zell am See im Rampenlicht.
Impulsgeber für Branche
Die Jury würdigte das Festspielhaus Bregenz als Mitgestalter der internationalen Kongressbranche, indem es mit Veranstaltungszentren rund um den Bodensee zusammenarbeitet. Zudem setzt das Festspielhaus auch neue ökologische Standards, indem es 70 Prozent des Energiebedarfs durch Nutzung von Erdwärme, Seewasser und eigener Stromerzeugung deckt.
Mit den Lechwelten setze Lech Zürs am Arlberg einen wichtigen Impuls für die Weiterentwicklung des Ganzjahrestourismus, befand die Jury. Das Konzept verbinde internationale Offenheit und lokale Verankerung. Die Propstei St. Gerold wurde für „ein Gesamterlebnis ausgezeichnet, das kulturelles Erbe, regionale Identität und zeitgemäße Nutzung verbindet“. Der Ort stehe für Einkehr, Inspiration und Begegnung – und wirke damit weit über die klassische touristische Nutzung hinaus.
Ganzjährige Auslastung
„Diese Auszeichnungen bestätigen den Weg, den Vor-
arlberg im Kongress- und Geschäftstourismus eingeschlagen hat“, betont Tourismuslandesrat Marco Tittler. „Tagungen, Kongresse und Veranstaltungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Wertschöpfung sowie zur ganzjährigen Auslastung. Vorarlberg zeigt, dass Qualität, Nachhaltigkeit und regionale Verankerung im Wettbewerb echte Vorteile sind.“ (pd)






