Kiga Wiesenrain forscht
Neue Spürnasenecke lädt zum Experimentieren und Entdecken ein
Foto: Lukas Hämmerle
Im Kindergarten Wiesenrain weckt eine neue Spürnasenecke die Neugier auf Technik und Naturwissenschaften – mit über 300 Experimenten.
Luftballons treiben kleine Autos und Boote an, Magnete entfalten ihre unsichtbare Kraft und unter dem Mikroskop werden Naturmaterialien zu spannenden Forschungsobjekten: Im Lustenauer Kindergarten Wiesenrain gibt es viel zu entdecken. Seit Mitte September lädt eine neue Spürnasenecke die Drei- bis Sechsjährigen zum Beobachten, Ausprobieren und Staunen ein. Bei der offiziellen Eröffnung präsentierten die Kinder stolz ihre ersten Experimente. Die neue Forschungsecke bietet Materialien für mehr als 300 Versuche aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, kurz MINT. Ein Handbuch und regelmäßige Fortbildungen unterstützen das Kindergartenteam dabei, den Forscherdrang der Kinder zu begleiten.
Neben technischem Verständnis wachsen beim Experimentieren auch Kreativität, Sprachfähigkeit und Selbstvertrauen. „Wir sind glücklich über die Vielfalt der Spürnasenecke mit unglaublich tollem Material“, freut sich Kiga-Leiterin Bettina Sohm.
Ermöglicht wurde das Angebot mit Unterstützung durch die Wirtschaftskammer Vorarlberg, die Vorarlberger Elektro- und Metallindustrie, die PRISMA Gruppe und die EGD Installations GmbH. Mit der frühen Begeisterung fürs Forschen verbinden die Unterstützer auch die Hoffnung, langfristig Nachwuchs für technische Berufe zu gewinnen.
Nach dem Kindergarten Rosenlächer ist Wiesenrain nun Lustenaus zweiter MINT-Kindergarten. Bildungsgemeinderätin Doris Dobros und Bürgermeister Patrick Wiedl freuen sich über das zusätzliche Angebot, das den Jüngsten spielerisch neue Entdeckungen ermöglicht. (pd)






