Kinder gestalten ihre Stadt
Junge Feldkircher:innen bringen Ideen ein und übernehmen Verantwortung
Foto: Stadt Feldkirch
Die Kinderstadtvertretung (KSTV) der Stadt Feldkirch gibt Kindern zwischen sieben und 14 Jahren die Möglichkeit, ihre Ideen einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und das Leben in ihrer Stadt aktiv mitzugestalten.
Seit 2021 bietet die Stadt Feldkirch mit der Kinderstadtvertretung ein eigenes Beteiligungsformat für junge Menschen. Die Kinder entwickeln eigene Projekte, diskutieren ihre Anliegen und bringen Vorschläge direkt in Politik und Verwaltung ein. Die Themen reichen von Umwelt und Mobilität über Bildung und Kultur bis hin zu Sport, Freizeit und sozialem Engagement.
Engagement mit Wirkung
Bereits umgesetzt wurden unter anderem die Neugestaltung der Unterführung Rebberggasse, ein Fitnessparcours im Reichenfeld, eine Plastikfrei-Challenge sowie ein Wasserspender in der Neustadt. Aktuell arbeitet die Kinderstadtvertretung an einem Sicherheitscheck für Schulwege. Geplant sind außerdem sogenannte „Meckerkästen“ an Schulen, in denen Kinder auf Gefahrenstellen aufmerksam machen können. Parallel dazu entsteht eine Broschüre, die Menschen für ein ehrenamtliches Engagement in den Feldkircher Pflegeheimen gewinnen soll. Damit werden weitere Projekte Schritt für Schritt umgesetzt. „Kinder erleben unsere Stadt aus einer ganz eigenen Perspektive. Ihre Ideen bereichern die Stadtentwicklung und zeigen, dass Beteiligung keine Frage des Alters ist“, hebt Bürgermeister Manfred Rädler hervor.
Demokratie zum Mitmachen
Die Kinderstadtvertretung vermittelt schon früh, wie demokratische Prozesse funktionieren: Die Kinder planen Projekte, treffen gemeinsam Entscheidungen und erleben, dass ihre Ideen Wirkung entfalten können. „Die Kinderstadtvertretung zeigt eindrucksvoll, wie viel junge Menschen bewegen können, wenn man ihnen zuhört und Verantwortung überträgt“, sagt Jugendstadträtin Fabienne Lackner. (pd)






