Jugendinfo Süd wird fortgeführt

Land Vorarlberg und aha Bludenz garantieren weiterhin flächendeckende Versorgung

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    Auch die persönliche Beratung nach Terminvereinbarung soll es weiterhin geben.

    Foto: Martin Vogel 

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    Landesstatthalter Christof Bitschi (li.) mit aha-Geschäftsfürer Simon Kresser. 

    Foto: Land Vorarlberg

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Die geplante Schließung des Jugendinformationszentrums aha Bludenz hat hohe Wellen geschlagen. Die Jugendinformation Vorarlberg Süd wird fortgeführt und neu ausgerichtet.


Das Land Vorarlberg und das aha Jugendinformationszentrum garantieren auch künftig eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Jugendinformation für junge Menschen in ganz Vorarlberg. Damit reagiert das Land auf die Vorwürfe der Oppositionsparteien, dass nach der geplanten Schließung des aha Bludenz ein Vakuum für die jungen Menschen im Bezirk Bludenz entstehe. „Gerade in einer zunehmend komplexen Welt brauchen Jugendliche verlässliche Orientierung, persönliche Ansprechpartner sowie niederschwelligen Zugang zu Information und Beteiligung“, betonte Landesstatthalter und Jugendreferent Christof Bitschi, der wegen der Entscheidung, die Fördermittel zu streichen, heftig in die Kritik geraten war. 


Neuausrichtung geplant

Konkret kommt es zu einer Neuausrichtung oder, wie es in der Aussendung des Landes heißt, zu einer „zukunftsorientierten Weiterentwicklung“. „Die Landesmittel für die Jugendinformation Vorarlberg Süd bleiben vollständig erhalten und werden für die regionale Versorgung junger Menschen eingesetzt”, unterstreicht Bitschi außerdem. Bei der Neuausrichtung wurden demnach das veränderte Informationsverhalten junger Menschen, die zunehmende Bedeutung der Digitalisierung sowie die Studie „Lebenswelten von Jugendlichen in Vorarlberg“ und die Empfehlungen des Bürgerrats „Demokratie-Werkstatt“ berücksichtigt. „Jugendinformation ist heute weit mehr als das Bereitstellen von Informationen: Sie befähigt und begleitet junge Menschen dabei, fundierte und selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen sowie ihre Informations- und KI-Kompetenz zu stärken“, erklärt Simon Kresser, Geschäftsführer des aha Jugendinformationszentrums. Konkret heißt dies, dass man Jugendliche dort erreichen will, wo sie sich aufhalten: in Schulen, Gemeinden, im persönlichen Kontakt bei Beratungsterminen und im digitalen Raum. Damit soll die persönliche Beratung mit mobilen, regionalen und digitalen Angeboten verbunden werden. 


Persönlich und digital

Man baut dabei auf das langjährige Know-how und den starken regionalen Partnerschaften des aha auf. Künftig bilden im Süden Vorarlbergs mobile und regionale Jugendinformation, persönliche Beratung nach Terminvereinbarung sowie digitale Beratungsangebote die zentralen Angebotsformen. Inhaltlich stehen dabei Medien- und KI-Kompetenz, Jugendbeteiligung sowie die Förderung von Engagement und Demokratiebildung im Mittelpunkt. „Wir werden Jugendliche künftig noch gezielter dort erreichen, wo sie heute Informationen suchen, Orientierung benötigen und Beteiligung erleben. Gerade bei KI-generierten Informationen ist es wichtig, junge Menschen dabei zu unterstützen, Inhalte kritisch einzuordnen, zu bewerten und selbstbestimmt zu nutzen“, erläutert aha Geschäftsführer Simon Kresser. (red)