Kinderfahrräder im Test

Große Unterschiede bei Bremsen, Fahrverhalten und Ausstattung

  • Bildtitel

    Gerade beim Kauf von Kinderfahrrädern muss auf die großen Qualitätsunterschiede geachtet werden.

    Button
  • Bildtitel

    Der ÖAMTC weist darauf hin, das sich unterschiedliche Fahräder auch unterschiedlich verhalten.

    Button

Foto: unsplash und ÖAMTC

Der ÖAMTC hat heuer 14 Kinder- und Jugendfahrräder im 24-Zoll-Format getestet. Das Ergebnis: Elf erhielten das Urteil „gut“, zwei wurden mit „befriedigend“ bewertet – und ein Fahrrad fiel mit „nicht genügend“ durch.

 

Die Preisspanne der Modelle lag zwischen 268 und 808 Euro. Geprüft wurden Handhabung, Fahreigenschaften, Sicherheit, Verarbeitung sowie die Belastung durch Schadstoffe. „An der Spitze des Tests steht das ‚Woom Explore 5‘, das in allen Hauptkategorien hohe Bewertungen erzielen konnte. Es ist das einzige Modell mit Scheibenbremsen und auch das einzige, das vollkommen frei von Schadstoffen ist“, erklärt ÖAMTC-Technikexperte Dominik Darnhofer. „Das Schlusslicht im aktuellen Test bildet das ‚Bikestar Jugend Fahrrad Leicht 24 Zoll 8 Gang‘, bei dem in den Griffen gesundheitsschädliche Kohlenwasserstoffe, sogenannte PAKs, nachgewiesen wurden – darunter das hochgradig krebserregende Benzo[a]pyren.“ Damit war auch das Gesamturteil ein „nicht genügend“, das „Bikestar“ ist daher im Test als einziges Fahrrad durchgeflogen. (pd)