Klima und Fische im Fokus
Internationale Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) beauftragt neue Studie
Foto: Frederik Sams
Die Internationale Regierungskommission Alpenrhein (IRKA) hat sich Anfang Juli in Au (CH) zu ihrer 50. Sitzung getroffen. Der Vorsitz wechselt nun nach Vorarlberg.
Letztmals ließ die IRKA im Jahr 2000 eine Studie zur Hydrologie am Alpenrhein verfassen, die Niederschlags- und Abflussszenarien beinhaltete. Seither habe sich das Klima weiter erwärmt, und die wissenschaftlichen Grundlagen sollen laufend optimiert werden. Dazu hat die IRKA nun eine Studie beauftragt, die die Folgen des Klimawandels auf künftige Hochwasserereignisse am Alpenrhein aufzeigen soll. Ziel ist es, mit den aktualisierten Erkenntnissen den Hochwasserschutz weiter verbessern. Außerdem soll ein Aktionsplan 2030+ für die kommenden zehn Jahre ausgearbeitet werden, der aktuelle Entwicklungen berücksichtigt.
Zu wenig Fische
Ebenfalls Kenntnis genommen hat die IRKA von der jüngsten Untersuchung zum Fischbestand im Alpenrhein. Nach wie vor ist der Fischbestand im Alpenrhein demnach deutlich zu gering. Es sei zwar eine leichte Aufwärtstendenz feststellbar, bei einem Großteil der Fischarten bestehe aber weiterhin dringender Handlungsbedarf.
Bis Juni 2028 wechselt nun der IRKA-Vorsitz vom Fürstentum Liechtenstein nach Vorarlberg. (pd)






