Meiningen führt Papiertonne ein

Gemeindevertretung beschließt flächendeckende Umstellung der Abfallwirtschaft

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    Die bestehenden Papiersammelstellen in der Gemeinde und beim Bauhof werden aufgelöst.

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Foto: Nachweis

Die Gemeindevertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung die flächendeckende Einführung der Papiertonne im gesamten Gemeindegebiet einstimmig beschlossen.

Ziel dieser Maßnahme ist es, die getrennte Sammlung von Altpapier weiter zu verbessern und gleichzeitig die Entsorgung für die Bevölkerung einfacher und komfortabler zu gestalten. Bereits im Vorfeld wurde das Thema im zuständigen Bau- und Raumplanungsausschuss intensiv behandelt. Dabei wurde die Umstellung auf eine haushaltsnahe Sammlung als zeitgemäße Lösung beurteilt. Der Ausschuss sprach sich klar für die Einführung aus, die Gemeindevertretung folgt dieser Empfehlung mit der entsprechenden Beschlussfassung. Im Zuge der Umsetzung erhalten künftig alle Einfamilienhaushalte eine 240-Liter-Papiertonne direkt vor Ort. Wohnanlagen werden mit größeren 1.100-Liter-Papiercontainern ausgestattet. Die erstmalige Bereitstellung dieser Tonnen und Container erfolgt kostenlos durch die Gemeinde. Die Entleerung erfolgt bei Einfamilienhäusern einmal monatlich, bei größeren Wohnanlagen mit mehreren Parteien im 14-tägigen Rhythmus, um eine bedarfsgerechte Entsorgung sicherzustellen.


Mit der Einführung der Papiertonne wird das bestehende System der zentralen Papiercontainer an öffentlichen Sammelstellen in der Gemeinde schrittweise abgelöst. Diese werden künftig entfernt. Kartonagen können weiterhin im Abfallsammelzentrum Vorderland oder im Abfallsammelzentrum Feldkirch abgegeben werden. Für die Gemeinde ist die Umstellung eine wichtige Weiterentwicklung hin zu einer zukunftsorientierten Abfallwirtschaft. (pd)