Neue Perspektive für Öffnung

Silvretta Hochalpenstraße soll schon 2029 wiedereröffnet werden

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    So sah die Straße nach dem Murenabgang 2024 aus.

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Foto: illwerke vkw

Nach umfassenden Sicherungsarbeiten und einer finalen Bewertung der geologischen Situation werden in den nächsten Monaten die konkreten Maßnahmen für eine sichere Wiedereröffnung der Silvretta-Hochalpenstraße geplant. 


Ziel ist es, die Straße vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen und der notwendigen Aufsichtsratsbeschlüsse möglichst 2029 wieder für den betrieblichen und den öffentlichen Verkehr zu öffnen. Murereignisse in den Jahren 2024 und 2025 hatten die Passstraße an mehreren Stellen verschüttet. Die geologischen Einschätzungen machten deutlich, dass für eine dauerhafte Öffnung zusätzliche Schutz- und Überwachungsmaßnahmen erforderlich sind. Mit der Unterstützung durch einen Universitätsprofessor konnten die geplanten Maßnahmen so weit optimiert werden, dass kleiner dimensionierte Schutzbauten möglich werden. „Dadurch eröffnet sich die Perspektive, die Straße wieder früher zugänglich zu machen“, erklärt Gerd Wegeler, Mitglied des Vorstandes der illwerke vkw. Der zu sichernde Abschnitt erstreckt sich über mehrere Kilometer. Die Maßnahmen müssen auf die jeweilige geologische Situation abgestimmt und durch die zuständigen Behörden genehmigt werden. Weil Arbeiten im Hochgebirge nur während weniger Monate des Jahres möglich sind, bleibt der Zeitplan anspruchsvoll. Die Detailplanung wird derzeit gemeinsam mit externen Fachleuten vorangetrieben. (pd)